Accor mit starkem Wachstum im ersten Halbjahr 2023

| Hotellerie Hotellerie

Artikel vom 27.7.2023

Europas größte Hotelgruppe Accor hat am Donnerstag jährliche Gewinnprognose angehoben. Das Unternehmen verweist auf eine anhaltend starke Nachfrage nach Freizeit- und Geschäftsreisen. Accor erwartet für 2023 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 930 bis 970 Millionen Euro und liegt damit über der vorherigen Prognose von 920 bis 960 Millionen Euro vom Juni 27.

Das Halbjahres-EBITDA von Accor hat sich auf vergleichbarer Basis auf 447 Millionen Euro (496,21 Millionen US-Dollar) mehr als verdoppelt, was auf eine verbesserte Auslastung und höhere Zimmerpreise zurückzuführen ist. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), stieg auf Gruppenebene um 38 Prozent, während er in der Region Naher Osten, Asien und Pazifik um 51 Prozent anstieg.

In Deutschland, wo Accor 13 Prozent des Zimmerumsatzes in der Region Eurpoa und Nordafrika macht, hat sich der RevPAR im zweiten Quartal deutlich verbessert. Das Land hinkt aber weiter hinter dem Rest Europas hinterher.

Sébastien Bazin, Chairman und Chief Executive Officer von Accor, sagte: „Das Wachstum im ersten Halbjahr war bei allen unseren Marken und Märkten sehr stark. Diese guten Leistungen werden durch die konsequente Umsetzung unserer Strategie, die Attraktivität unserer Marken und das Engagement unserer Teams untermauert. Diese Dynamik sollte in den kommenden Monaten anhalten“ , angetrieben durch eine robuste Nachfrage sowohl im Freizeit- als auch im Geschäftstourismus. Die Leistung ermöglicht es uns, unsere Prognose für 2023 anzuheben und weiterhin in unsere Marken, Talente und digitalen Tools zu investieren.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.