Accor wächst mit Premiummarken und Resorts in Nordeuropa

| Hotellerie Hotellerie

Accor hat 2021 die Expansion seines Premiumsegments in Nordeuropa weiter vorangetrieben. Insgesamt hat die Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr 16 Hotels der Marken Mövenpick, Swissôtel und MGallery unter Vertrag genommen und sechs weitere eröffnet, davon jeweils zwei für jede der drei Marken. Das Portfolio von Accor in Nordeuropa erstreckt sich somit über 31 Länder und umfasst mehr als 20 Marken, 1.100 Hotels und 160.000 Zimmer.

Camil Yazbeck, Senior Vice President Development, Accor Northern Europe, über die Entwicklung in Europa: „Accor gehört zu den Top drei globalen Marktführern im Bereich Resorts, und diese Marktexpertise spiegelt sich im Vertrauen unserer Partner wider, die sich 2021 mit uns weiterentwickelt haben. Resorts sind ein bedeutender Bereich für unser Wachstum in Nordeuropa, das in der Vergangenheit noch wenig von diesem zentralen Leisure-Produkt bestimmt wurde. Die Erweiterung des Portfolios basiert auf einer Verschiebung der Gästewünsche und der Gelegenheit, diese Region Europas bestmöglich zu vermarkten. Wir gehen fest davon aus, dass sich diese Dynamik für Accor bei dem Ausbau von Resorts angesichts einer starken Entwicklungsphase fortsetzen wird."

Accor wächst mit Premiummarken und Resorts in Nordeuropa

Angeführt wurde der Ausbau von Mövenpick Hotels & Resorts. Accor konnte das Wachstum des Nordeuropa-Portfolios bis 2021 hier um 40 Prozent vorantreiben und unterzeichnete für acht Mövenpick-Hotels mit mehr als 1.300 Zimmern in Nordeuropa (Tageskarte berichtete).

Die Expansion von Mövenpick erfolgte vorrangig in Osteuropa, mit drei Vertragsunterzeichnungen für Projekte in Polen. Außerdem eröffnete Accor im Jahr 2021 zwei Mövenpick-Hotels: das Mövenpick Hotel Lalez Durres in Albanien und das Mövenpick Basel in der Schweiz. Für Mövenpick wird in den nächsten fünf Jahren ein weltweites Wachstum von 50 Prozent erwartet.

Swissôtel verzeichnete 2021 ebenfalls ein starkes Wachstum. Accor eröffnete Anfang 2021 ein Flaggschiff in der Schweiz, das Swissôtel Kursaal Bern sowie kürzlich das Swissôtel Wellness Resort Alatau Almaty in Kasachstan. Zudem unterzeichnete die Gruppe Verträge für vier weitere Swissôtel-Hotels sowie eine Swissôtel Residence.

In Osteuropa hat die Marke MGallery drei Hotels in Polen, Kroatien und Albanien unter Vertrag genommen. Heute verfügt Accor über 16 Hotels der MGallery-Kollektion in Nordeuropa und sieht ein Markenwachstum von 50 Prozent in der Region in den nächsten drei Jahren vor.

Markenportfolio erweitert

Camil Yazbeck ergänzt: „In den letzten fünf Jahren hat Accor sein Markenportfolio von 16 auf mehr als 40 Hotelmarken erweitert – der Schwerpunkt liegt hierbei auf hochwertigen Segmenten, darunter die Ultra-Luxus-, Luxus-, Premium- und Kollektionsmarken. Premiummarken haben unsere Entwicklungsstrategie für 2021 dominiert und machen 22 Prozent unserer gesamten Expansionsplanung in Nordeuropa aus. Die Premiummarken von Accor sind weltweit führend: Mövenpick und Swissôtel sind beides starke Schweizer Traditionsmarken, während MGallery sich sowohl als Boutique-Kollektionsmarke als auch Conversion Brand präsentiert und genau das bietet, was die heutigen Gäste suchen – insbesondere in der Post-Covid-Ära. Pullman bleibt ein Schwerpunkt in der Region mit laufenden Projekten in Georgien, Deutschland und Bulgarien. Das Wachstum des Premium-Markenportfolios im Jahr 2021 ist ein klarer Beweis für die Stärke unserer Marken und das Vertrauen von Accor und unseren Partnern in die Markterholung."


Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.