Air France KLM- Gerüchte: Wird Accor jetzt auch noch Fluggesellschaft?

| Hotellerie Hotellerie

AccorHotels beabsichtigt anscheinend, einen Teil oder den gesamten Anteil von 14,3 Prozent, den die französische Regierung an Air France hält, zu kaufen. Ziel der Aktion könnte es sein, Reisepakete anzubieten, die mit denen der Online-Konkurrenten wie Expedia und Booking.com mithalten können.

Die Aktien von Air France KLM legten am frühen Montagmorgen um bis zu sieben Prozent zu. Anleger gehen davon aus, dass ein Verkauf der Beteiligung der Staatsanteile der Fluggesellschaft dabei helfen könnte, schmerzhafte Reformen durchzusetzen, die für den Staat politisch schwierig seien. Die Aktien von Accor, Europas größter Hotelgruppe, fielen um mehr als 2,5 Prozent.

AccorHotels hat in der Vergangenheit immer wieder Gespräche mit Air France KLM geführt, um gemeinsame Projekte zu entwickeln, einschließlich des möglichen Erwerbs einer Minderheitsbeteiligung an der Fluggesellschaft. AccorHotels bestätigte gegenüber Reuters, dass die Überlegungen zu diesem Thema wieder aufgenommen worden seien. Man befinde sich allerdings in einem sehr frühen Stadium befindet, um die Machbarkeit und mögliche Bedingungen zu prüfen, die dann mit Air France KLM zu gegebener Zeit diskutiert würden. Es gebe keine Gewissheit, dass diese Initiativen zu irgendeiner Vereinbarung oder Umsetzung führen würden.

Die Wirtschaftswoche schreibt, dass AccorHotels die Fluglinie aus ihrer verfahrenen Lage befreien soll. Der Deal böte zwei Vorteile und eine Drohung.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Atlantic Hotel Gruppe hat mit dem Atlantic Hotel Frankfurt im Sparda-Bank Tower ihr 21. Haus eröffnet. Das 4-Sterne-Superior-Hotel bietet mit 373 Zimmern und Suiten die höchste Zimmerkapazität innerhalb der Hotelgruppe. 

50 Best hat die erweiterte Hotel-Rangliste der Plätze 51 bis 100 für das Jahr 2026 veröffentlicht. Die Zusammenstellung umfasst insgesamt 23 verschiedene Regionen und 40 Städte. Aus Deutschland schaffte es jedoch kein Hotel auf die Liste.

Verkehrsbuero Hospitality aus Österreich hat die Betriebsführung des ibis Styles Bad Reichenhall übernommen und vollzieht damit seinen Markteintritt in Deutschland. Sämtliche Mitarbeiter werden vom neuen Betreiber übernommen.

Ein Joint Venture aus Reiß & Co. Gruppe und PEG Hamburg hat mit dem Bau eines neuen Premier Inn Hotels mit 296 Zimmern in der Hamburger Adenauerallee begonnen. Es wird bereits das achte Haus der Hotelmarke in der Hansestadt.

Die Lerch Genusswelten haben den Betrieb des Bayerischen Hofs und des Hotels Reutemann-Seegarten in Lindau übernommen. Alle bisherigen Mitarbeiter sollen in den Häusern bleiben, für den Wellnessbereich kündigt das Familienunternehmen Investitionen an.

Ein Geschäftsmann soll Gelder für Irans Machtapparat verschoben haben. Konten eines Hotel-Betreibers bei Frankfurt wurden eingefroren. Laut OVG können sie nicht vorzeitig freigegeben werden.

Die Honestis-Gruppe hat mit der DHO Deutsche Hotel Operations GmbH einen neuen White-Label-Betreiber für die D-A-CH-Region gegründet. Geschäftsführer und Mitgesellschafter ist Björn Weidner, erstes Hotel ist das Mercure Hotel Frankfurt Eschborn Helfmannpark.

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.