Air France KLM- Gerüchte: Wird Accor jetzt auch noch Fluggesellschaft?

| Hotellerie Hotellerie

AccorHotels beabsichtigt anscheinend, einen Teil oder den gesamten Anteil von 14,3 Prozent, den die französische Regierung an Air France hält, zu kaufen. Ziel der Aktion könnte es sein, Reisepakete anzubieten, die mit denen der Online-Konkurrenten wie Expedia und Booking.com mithalten können.

Die Aktien von Air France KLM legten am frühen Montagmorgen um bis zu sieben Prozent zu. Anleger gehen davon aus, dass ein Verkauf der Beteiligung der Staatsanteile der Fluggesellschaft dabei helfen könnte, schmerzhafte Reformen durchzusetzen, die für den Staat politisch schwierig seien. Die Aktien von Accor, Europas größter Hotelgruppe, fielen um mehr als 2,5 Prozent.

AccorHotels hat in der Vergangenheit immer wieder Gespräche mit Air France KLM geführt, um gemeinsame Projekte zu entwickeln, einschließlich des möglichen Erwerbs einer Minderheitsbeteiligung an der Fluggesellschaft. AccorHotels bestätigte gegenüber Reuters, dass die Überlegungen zu diesem Thema wieder aufgenommen worden seien. Man befinde sich allerdings in einem sehr frühen Stadium befindet, um die Machbarkeit und mögliche Bedingungen zu prüfen, die dann mit Air France KLM zu gegebener Zeit diskutiert würden. Es gebe keine Gewissheit, dass diese Initiativen zu irgendeiner Vereinbarung oder Umsetzung führen würden.

Die Wirtschaftswoche schreibt, dass AccorHotels die Fluglinie aus ihrer verfahrenen Lage befreien soll. Der Deal böte zwei Vorteile und eine Drohung.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.