Airbnb-Inserate in New York um 77 Prozent gesunken

| Hotellerie Hotellerie

Die Stadt New York hat Kurzzeitvermietern den Kampf angesagt und Maßnahmen ergriffen, um der Zweckentfremdung von Wohnraum durch Kurzzeitvermietungen entgegenzuwirken (Tageskarte berichtete).

Seit dem 5. September müssen sich Gastgeber offiziell bei der Stadtbehörde registrieren. Außerdem müssen sie selbst in der Wohnung anwesend sein, wenn zahlende Gäste weniger als 30 aufeinanderfolgende Tage vor Ort Urlaub machen.

Wie nun die New York Post berichtet, zeigt die neue Regelung bereits deutlich Wirkung: Demnach sind bereits rund 77 Prozent der Kurzzeitvermietungen von Airbnb aus dem Big Apple verschwunden. Da bei Zuwiderhandlung Geldstrafen von bis zu 5.000 Dollar sowohl für die Gastgeber als auch für das Portal drohen, hat Airbnb alle Vermieter ohne städtische Registrierungsnummer kurzerhand gesperrt. 

Für die Hotelbranche der Stadt dürfte die neue Regelung ein Segen werden. Die Hotels prognostizierten für das nächste Jahr einen Anstieg des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer in New York City um 10 Prozent, laut Skift könnte der Anstieg durch die neuen Regelungen sogar 16 Prozent betragen.

Dies bestätigt auch Kevin Davis, CEO von JLL Hotels & Hospitality's Americas: Demnach sind bereits die Google-Suchanfragen nach Hotels in der Stadt in der letzten Woche um 24 Prozent gestiegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.