Aus Center Hotel Mainfranken in Bamberg wird gambino Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Das ehemalige „Center Hotel Mainfranken“ unmittelbar am Berliner Ring wurde 1975 erbaut. Das Hotel mit 75 Zimmern ist im Eigentum eines Bamberger Bestandshalters, welcher das Hotel bis zuletzt eigenständig geführt hat. Nach dem Ausbau und der Kernsanierung des Gebäudes in 2023 und 2024 wird das Hotel dann mit 139 Zimmern an die G&G Holding übergeben, die einen langfristigen Pachtvertrag mit der Bavaria Grundstücksgesellschaft mbH abgeschlossen haben.

Das erste Hotel der G&G Holding GmbH, das gambino Hotel in Bamberg, wird voraussichtlich Ende 2024, Anfang 2025 eröffnen. Um die Expansion basierend auf zwei Marken, „das flax hotels“ und „gambino hotels“ voranzutreiben werden die beiden Familien Gambino und Geiger zukünftig eng zusammenarbeiten und bis 2033 weitere Standorte gemeinsam entwickeln. Im Fokus stehen „Sekundärstandorte“ in Bayern und auch Baden-Württemberg.

Derzeit betreibt Gambino vier Hotels in München sowie ein Hotel im Management unter der Marke „das flax Hotels“ im Allgäu. „Nur mit einem starken Partner, wie die Eigentümer der Marke „das flax Hotels“ können wir unsere Wachstumsziele in Sekundärmärkten rasch umsetzten“, so Sabrina Gambino-Kreindl. Beide Familien Gambino und Geiger bringen Ihre Marken in die G&G Holding GmbH ein. Die Markenrechte bleiben dabei bei den Eigentümerfamilien, wobei das Management beider Marken bei der Familie Gambino liegt.

Auch die Eigentümerfamilie zeigt sich erfreut über die erfolgreiche Verpachtung. Unterstützt wurde der Eigentümer von Christie & Co. Nach der Pandemie war es von besonderer Bedeutung, einen bonitätsstarken Hotelbetreiber zu wählen und einen nachhaltigen Pachtvertrag aufzusetzen. „Wir sind erfreut, mit der G&G Holding den optimalen Pächter für diese Immobilie gewonnen zu haben.“, resümiert Miguel Sauter, Consultant Investment & Letting, die erfolgreiche Betreibersuche.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Was Menschen an einem Ort fühlen, entsteht nicht nur durch Architektur, Design oder Service, sondern auch durch Musik. Eine neue Studie von HearDis! in Zusammenarbeit mit Motel One zeigt, welchen Einfluss lokale Musik auf das Hotelerlebnis hat.

Mit rund 150 Gästen feierte SV Hotel die Eröffnung des ersten Me and All Hotels in Berlin. Das Haus in Friedrichshain markiert den Ausbau der Zusammenarbeit mit Hyatt und setzt auf eine starke lokale Vernetzung im Kiez.

Pächterwechsel am Aalener Hauptbahnhof: Die Familie Grimm übernimmt das bisherige Hotel Maxxund führt es ab März 2026 unter der eigenen Marke Piazza weiter. Insolvenzverwalter Florian Zistler sichert damit nach einjähriger Fortführung alle 29 Arbeitsplätze.

Die digitalen Vertriebskanäle für die Hotels der Revo Hospitality Group, die unter den Marken des Partners Accor geführt werden, sind wieder vollständig aktiv. Nachdem am 16. Januar über technische Einschränkungen bei den Reservierungsmöglichkeiten berichtet wurde, meldete das Unternehmen die komplette Wiederherstellung der Buchbarkeit in den Accor-Systemen.

Meininger Hotels expandiert nach Portugal und plant für Anfang 2028 die Eröffnung des ersten Hauses in Porto. Im Stadtteil Bonfim entsteht ein Neubau mit über 800 Betten, der ökologische Baustandards mit dem hybriden Beherbergungskonzept der Kette verbindet.

Die deutsche Hotellerie befindet sich im Wandel. Für 2026 zeigt sich ein Markt mit stabilisierten Übernachtungszahlen, aber steigenden Kosten, Fachkräftemangel und verändertem Buchungsverhalten. Klassische Preisstrukturen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Die Sanierung des Steigenberger Hotels in Bad Pyrmont verteuert sich laut einem Bericht des NDR um 6,5 Millionen Euro. Grund sind unvorhergesehene Mängel beim Brandschutz. Während das Land Niedersachsen über die Kostenübernahme verhandelt, befinden sich 62 Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Das markante Chemnitzer Congress Hotel im Herzen der Stadt schließt. Die Geschäftsführung habe entschieden, den Betrieb zum 31. Januar 2026 einzustellen, informierte ein Sprecher der GCH Hotel-Gruppe. Zu den Gründen wurde nichts gesagt.

Marriott International wurde erneut in die Liste der „World’s Most Admired Companies“ des Wirtschaftsmagazins Fortune aufgenommen. In der aktuellen Auswertung belegt Marriott den ersten Platz in der Kategorie Hotels, Casinos und Resorts und erreicht im Gesamtranking aller Branchen den 14. Platz.

Eine aktuelle Analyse beleuchtet die Preisstruktur für Ferienunterkünfte im Sommer 2026. Während klassische Mittelmeerziele und deutsche Inseln Spitzenpreise erzielen, bieten das Binnenland und die Nebensaison signifikante Einsparmöglichkeiten.