B&B Hotels eröffnet erstes Haus in Liechtenstein

| Hotellerie Hotellerie

B&B Hotels eröffnet ihr erstes Hotel in Liechtenstein. Das neue Haus mit 126 Zimmern und insgesamt 252 Betten liegt im Wirtschaftspark Eschen im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Liechtenstein. Eveline Burkard und ihr Team übernehmen die Leitung des Hauses.

Ausstattung und Zielgruppe

Das fünfstöckige B&B Hotel Liechtenstein-Eschen bietet verschiedene Zimmerkategorien, darunter fünf Premiumzimmer mit Kaffeemaschinen und 50 Panoramazimmer mit Bergblick. Der Eingangsbereich ist hell und weitläufig gestaltet.

Zur Ausstattung gehören eine Lounge mit Coworking Space und Cafébar, ein Fitnessraum und ein Laden mit Selbstbedienung für Snacks und Souvenirs. Morgens steht den Gästen ein Frühstücksbuffet mit regionalen Spezialitäten zur Verfügung. Das Hotel bietet zudem ein hauseigenes Parkhaus mit 126 Stellplätzen, von denen einige mit E-Ladestationen ausgestattet sind. Auch ein Fahrradparkplatz mit E-Bike-Lademöglichkeit und ein Busparkplatz sind vorhanden.

Das Hotel richtet sich an Geschäftsreisende und Touristen, die die zentrale Lage in der Finanz- und Industrieregion schätzen. Arno Schwalie, CEO von B&B Hotels Central & Northern Europe, erklärt: „Mit unserem Einstieg reagieren wir gezielt auf die steigende Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten in dieser wirtschaftlich starken, aber bislang noch unerschlossenen Region“.

Partnerschaft und lokale Wertschöpfung

Das Hotel und das Parkhaus wurden von der Axalo AG im Auftrag einer liechtensteinischen Investorengruppe entwickelt und realisiert. Betrieben wird das Haus von der Ospelt Hotel Anstalt. Albert Ospelt, von der Ospelt Hotel Anstalt, betont: „Mit dem neuen Haus soll der Standort Eschen für internationale Touristen und grosse Gruppen attraktiver werden“. Er ergänzt, dass dies besonders gut mit einem Partner wie B&B Hotels funktioniere.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG verlängert den Pachtvertrag für das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel vorzeitig bis zum 31. Dezember 2029. Damit bleibt auch der Franchisevertrag mit Marriott International für die Marke Sheraton bestehen.

Die britische Regierung will Touristen in England zur Kasse bitten. Die Höhe der geplanten Abgabe soll in der Hand der Verantwortlichen in den Regionen liegen.

Die MHP Hotel AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 25,1 Prozent verzeichnet, die Jahresprognose jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen angepasst.

Das ibis Paderborn City hat die Modernisierung nach drei Bauabschnitten planmäßig abgeschlossen und die Leitung an Daniel Handschick übergeben. Die Erneuerung umfasste sämtliche neunzig Gästezimmer sowie die öffentlichen Bereiche des Hauses.

Die Nachhaltigkeitskriterien für das Hotelverzeichnis des Bundes stoßen auf Kritik. IHA-Geschäftsführer Markus Luthe bemängelt unter anderem die Bewertung der Zertifizierungssysteme und die starke Gewichtung ökologischer Kriterien.

Marriott richtet seinen Hotelvertrieb stärker auf KI-Plattformen aus. Konzernchef Anthony Capuano erwartet den größten Einfluss von KI auf die Hotellerie in der Distribution und erläutert die Zusammenarbeit mit Google und OpenAI.

Ein Grandhotel ist auch ein Mikrokosmos: Es verbindet Landschaft, Handwerk, Gastlichkeit und die Frage, wie all das eine Zukunft haben kann. Mit einer Podcastserie will das Hotel du Cap-Eden-Roc nun die Menschen ins Zentrum rücken, die daran jeden Tag arbeiten.

Die Ruby Group realisiert gemeinsam mit Union Investment ihr erstes Hotel in Helsinki im historischen Professor House. Die Eröffnung des Hauses mit 84 Zimmern ist für das erste Quartal 2028 geplant.

Das Gericht der Europäischen Union hat das Verbot der Etraveli-Übernahme durch Booking bestätigt. Booking konnte im Verfahren auch die Feststellung der Kommission einer dominanten Stellung auf dem Hotel-OTA-Markt nicht entkräften. Der Hotelverband sieht darin Rückenwind für die separate Schadenersatzklage europäischer Hotels.

Booking darf den Wettbewerber eTraveli auch nach einem Urteil des EU-Gerichts nicht übernehmen. Die Richterinnen und Richter in Luxemburg bestätigten eine entsprechende Entscheidung der EU-Kommission von 2023.