Benen-Diken-Hof verlegt Restaurant „Kökken“ in historisches Reetdachhaus auf Sylt

| Hotellerie Hotellerie

Das Restaurant „Kökken . Restaurant & Weinbar“ des Benen-Diken-Hof auf Sylt hat einen neuen Standort bezogen. Nach Angaben des Hotels eröffnete das Restaurant am 19. Februar 2026 in der Süderstraße 40 in Keitum, rund fünf Gehminuten vom Hotel entfernt. Die Gastronomie befindet sich nun in der historischen Immobilie des früheren „Salon 1900“, einem Reetdachhaus aus dem Jahr 1854.

Der Umzug erfolgte nach rund einjähriger Bauzeit. Für Planung und Umbau waren laut Mitteilung das Keitumer Architekturbüro Uwe Hansen sowie die Hamburger Innenarchitektin Anne van Riesen verantwortlich. Einige handwerkliche Arbeiten, darunter der Außenanstrich des Gebäudes, sollen bei wärmeren Temperaturen abgeschlossen werden.

Die Familie Johannsen betreibt den Benen-Diken-Hof mit Hotel, Ferienwohnungen, Spa sowie Gastronomie nach eigenen Angaben seit mehr als 50 Jahren. Geschäftsführer Claas-Erik Johannsen erklärte zur Übernahme der Immobilie: „Es war ein großes Glück für uns, dass der ehemalige Salon 1900 uns zur Pacht und zur Weiterführung der Gastronomie angeboten wurde.“

Küchenkonzept mit nordischer Saisonküche

Die Küche des Restaurants wird weiterhin von Chefkoch Lennart Dewies geleitet. Laut Angaben des Hauses ist er seit mehr als zehn Jahren im Benen-Diken-Hof tätig und steht seit knapp sechs Jahren an der Spitze der Küche. Zuvor arbeitete Dewies unter anderem bei Thomas Kellermann im Restaurant „Kastell“ des Hotels Burg Wernberg in Wernberg-Köblitz.

Nach Angaben des Unternehmens basiert das gastronomische Konzept auf einer nordisch geprägten Küche mit saisonalen und regionalen Zutaten. Gäste können zwischen zwei zusammengestellten Menüs mit begleitenden Weinen wählen oder Gerichte à la carte bestellen.

Dewies beschreibt den Ansatz des Restaurants so: „Wir möchten, dass sich unsere Gäste bei uns fühlen wie zu Hause – mit einem unkomplizierten, großen Genusserlebnis.“ Weiter erklärt der Küchenchef: „Wer unser Kökken liebt – und Kökken bedeutet auf Dänisch Küche – genießt gerne die frische nordische Küche sowie die warmherzige offene Kultur unseres Hauses.“

Auf klassische weiße Tischdecken werde bewusst verzichtet, um eine ungezwungene Atmosphäre zu schaffen. Ein großer Tisch für bis zu zehn Personen soll gemeinsames Speisen ermöglichen. Insgesamt stehen nach Angaben des Hauses 55 Sitzplätze im Restaurant, zehn Plätze in der Weinbar sowie künftig 40 Plätze auf einer Außenterrasse zur Verfügung, die sich derzeit noch im Aufbau befindet.

Zusammenarbeit mit Sylter Künstler

Zur Gestaltung der Gasträume arbeitet die Betreiberfamilie mit dem Sylter Maler und Bildhauer Ingo Kühl zusammen. Kühl betreibt seine Galerie in unmittelbarer Nachbarschaft. Laut Mitteilung wurden nach kuratorischer Planung 16 Landschaftsgemälde des Künstlers im Restaurant installiert. Die Werke können auch erworben werden.

Auch Alexander Reckendorf, Eigentümer der historischen Immobilie, äußerte sich zur neuen Nutzung des Gebäudes. „Wir können uns kaum einen besseren Pächter unserer schönen historischen Immobilie vorstellen und freuen uns, unsere Nachbarn als Geschäftspartner zu wissen“, erklärte Reckendorf. Das Restaurant werde die Geschichte des Hauses fortschreiben „und damit auch ein Teil der Geschichte unserer schönen Nordseeinsel sein“.

Eröffnung während der Biike-Woche

Nach Angaben des Betreibers fällt die Eröffnung des neuen Restaurants zeitlich mit der Biike-Woche zusammen, einer traditionellen Festwoche auf der Nordseeinsel Sylt.

Mit dem Umzug setzt der Benen-Diken-Hof sein gastronomisches Angebot künftig in einem eigenständigen Gebäude fort, während Hotel und Restaurant weiterhin räumlich nahe beieinander liegen.

SEO-Keywords: Sylt Restaurant, Kökken Restaurant, Benen-Diken-Hof, Keitum Gastronomie, Restaurant Neueröffnung Sylt, Lennart Dewies, nordische Küche Sylt, Reetdachhaus Gastronomie, Salon 1900 Keitum, Sylt Gastronomie News

Teaser:
Das Restaurant „Kökken“ des Benen-Diken-Hof auf Sylt hat einen neuen Standort bezogen. Nach einjährigem Umbau eröffnete die Gastronomie in einem historischen Reetdachhaus aus dem Jahr 1854 in Keitum.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.

Limehome baut sein Angebot in München massiv aus. Durch die Übernahme des Hotel Miano in Pasing und einen geplanten Neubau nahe dem Hauptbahnhof kommen 174 neue Einheiten zum Portfolio hinzu. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation bestehender Hotelstrukturen.

Die Region Hannover bleibt das Schlusslicht bei der deutschen Hotelzimmerauslastung. Während andere Großstädte deutlich höhere Werte erzielen, streitet die Branche in Hannover über die Verwendung der Beherbergungssteuer und fordert eine effektivere Vertriebsstrategie für den Tourismusstandort.