Bericht: Adlon-Fonds soll Verkauf des Berliner Luxushotels vorbereiten

| Hotellerie Hotellerie

Die Eigentümer des Fundus-Fonds 31 sollen über den Verkauf des Hotels Adlon in Berlin entscheiden. Darüber berichtet die Immobilien Zeitung. Demnach sieht ein Beschlussvorschlag einen Mindestverkaufspreis von 280 Millionen Euro für die Hotelimmobilie am Pariser Platz vor.

Nach Angaben der Immobilien Zeitung läuft die Abstimmung unter den Gesellschaftern seit Ende Juli und ist auf vier Wochen angesetzt. Für den Beschluss sei eine Mehrheit von 75 Prozent der abgegebenen Stimmen erforderlich. Sollte die erforderliche Zustimmung erreicht werden, sei ein strukturiertes internationales Bieterverfahren vorgesehen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, begründet das Fondsmanagement den geplanten Verkauf unter anderem mit der Altersstruktur der Anleger. Viele der mehr als 4.000 überwiegend privaten Investoren hielten ihre Beteiligung seit rund 30 Jahren. Zudem könnten Fondsanteile seit Ende 2024 gekündigt werden, was nach Darstellung der Fondsgesellschaft zu Liquiditätsrisiken führen könne.

Das heutige Adlon wurde 1997 eröffnet

Das heutige Hotel Adlon Kempinski entstand zwischen 1995 und 1997 am Pariser Platz in Berlin und wurde am 23. August 1997 eröffnet. Es ist ein Neubau, der sich architektonisch am historischen Vorgänger orientiert. Betreiber des Hotels ist seit der Eröffnung die Hotel Adlon GmbH, eine Tochter der Kempinski AG. Das Haus verfügt heute über 307 Zimmer und 78 Suiten. Der Pachtvertrag mit Kempinski läuft nach bisherigen Vereinbarungen bis Ende 2032.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Wilmina, das Hotel Schani City, das Biohotel Bühelwirt und Franz-Josef Perauer haben die Independent Hotel Show Munich Awards 2026 gewonnen. Die Auszeichnungen wurden am 16. September im MOC München verliehen.

Leonardo Hotels Central Europe übernimmt vier ehemalige Revo-Häuser in Berlin, Düsseldorf und Dortmund. Die Hotels verfügen zusammen über 1.040 Zimmer.

BWH Hotels Central Europe erweitert das Portfolio in der Rhein-Main-Region um das Main Plaza Suite Hotel in Frankfurt am Main. Das von Michael Schramm geführte Haus im Stadtteil Sachsenhausen wechselt in die WorldHotels Elite Collection.

Das Rosewood Hong Kong steht im weltweiten Ranking 50 Best Hotels auf dem ersten Platz. Die vierte Ausgabe des Branchenrankings wurde in Paris im Rahmen einer Live-Zeremonie vorgestellt. Aus Deutschland schaffte es kein Hotel auf die Liste.

nhow Hotels & Resorts bietet im nhow Frankfurt sechs Gaming Rooms und zwei mobile Gaming Suitcases an. Für 2027 kündigt Minor Hotels weitere Gaming Rooms in Belgien und den Niederlanden an.

Das Biohotel Eggensberger am Hopfensee bleibt bis voraussichtlich Ende März 2027 geschlossen. Bei dem nach Angaben der Allgäuer Zeitung millionenschweren Umbau sollen unter anderem ein Zwischenbau, zusätzliche Zimmer und neue Wellness-Einrichtungen entstehen.

Bis Anfang Oktober sollen nach Angaben der Sanierungsgeschäftsführer 154 der 178 insolventen Revo-Hotels an neue Betreiber übergeben werden. 15 Häuser seien geschlossen worden, für neun weitere würden noch neue Betreiber gesucht.

Das Europäische Unterkunftsbarometer 2026 von Booking.com weist für deutsche Beherbergungsbetriebe zurückhaltendere Einschätzungen als im europäischen Durchschnitt aus. Unterschiede zeigen sich bei Auslastung, Tagessätzen und Cybersicherheit.

Auf Booking Holdings entfielen 2025 insgesamt 70,5 Prozent der deutschen OTA-Buchungen. Die HOTREC-Distributionsstudie zeigt zudem Unterschiede zwischen Individual- und Kettenhotels sowie abweichende Stornoquoten der Vertriebskanäle.

Einer der größten Insolvenzfälle der europäischen Hotellerie steht vor dem Abschluss: Bis Anfang Oktober übernehmen fünf internationale Hotelgruppen sowie weitere Investoren 154 insolvente Hotels der Revo Hospitality Group und sichern damit den Großteil der Arbeitsplätze.