Best Western Hotel Ambassador setzt auf Inklusion im Hotelalltag

| Hotellerie Hotellerie

 

Das Best Western Hotel Ambassador in Baunatal setzt nach Angaben von BWH Hotels Central Europe auf Inklusion im Hotelbetrieb. Wie das Unternehmen mitteilte, arbeiten mit Tom Wahle im Service und Christopher Krause in der Küche zwei Menschen mit Behinderung auf regulären Arbeitsplätzen. Die Beschäftigung sei fester Bestandteil des Personalverständnisses des Hotels und nicht als zeitlich begrenztes Projekt angelegt.

Hotel beschäftigt zwei Mitarbeiter dauerhaft auf regulären Arbeitsplätzen im Team

Nach Angaben von BWH Hotels Central Europe stünden im Arbeitsalltag nicht die Behinderung der Beschäftigten, sondern deren fachliche Fähigkeiten und ihre Rolle als gleichwertige Mitglieder des Teams im Mittelpunkt. Geschäftsführerin Anna Friedrich erklärt: „Uns ist wichtig, Menschen nicht wegen einer Behinderung zu beurteilen, sondern nach ihren Fähigkeiten und ihrem Potenzial.“

Geschäftsführung beschreibt Inklusion als Teil der Personalgewinnung im Hotel

Menschen ihren Möglichkeiten entsprechend einzusetzen, sei in der Hotellerie gut umsetzbar, so Friedrich weiter. Deshalb gehöre es für das Hotel auch dazu, neue Wege bei der Personalgewinnung zu gehen und Menschen eine Chance zu geben, deren Potenzial häufig unterschätzt werde. Die Erfahrungen der vergangenen Monate hätten gezeigt, dass unterschiedliche Perspektiven die Zusammenarbeit stärken und zu einer offenen Unternehmenskultur beitragen könnten.

Unternehmen versteht Inklusion als festen Bestandteil seiner Unternehmenskultur

Nach Angaben von BWH Hotels Central Europe betrachtet das Best Western Hotel Ambassador die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht als zusätzliches Sozialprojekt, sondern als Bestandteil seines Personalverständnisses. Das Unternehmen verweist darauf, dass Inklusion dauerhaft in der Unternehmenskultur verankert sei und als Beispiel für Chancengleichheit auf dem ersten Arbeitsmarkt dienen solle. Weitere Angaben zur Zahl der Beschäftigten oder zu konkreten Maßnahmen im Hotelbetrieb enthält die Mitteilung nicht.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.