Best Western Hotel Bad Rappenau startet mit Bikini-Museum

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Das Best Western Hotel Bad Rappenau hat sein Angebot mit einem elf Millionen Euro schweren Neubau erweitert. Nun stehen 97 Zimmer sowie pünktlich zum Internationalen Museumstag am 17. Mai ein Bikinimuseum zur Verfügung, das künftig eine Sammlung rund um das Kleidungsstück bietet.

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 2.000 Quadratmetern kann dort die Geschichte des Bademoden-Klassikers bestaunt und erlebt werden. Das Museum ist weltweit der erste zentrale Ort, an dem das gesamte und zeitgenössische Wissen zu den Themen Bademode und Badekultur zusammengetragen und der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Dank 1.200 Bademodenstücken, von denen etwa 400 in der Ausstellung zu sehen sein werden, wird es über die wertvollste Bademodensammlung der Welt verfügen, beginnend ab 1870 bis heute.

„Ich hoffe, dass in ein paar Jahren in den populärsten Mode-Metropolen der Welt BikiniARTmuseums stehen“, sagt Alexander Ruscheinsky, Geschäftsführer der 24 RE Real Estate GmbH in Regensburg und Eigentümer des Best Western Hotel Bad Rappenau. „Wir sind sehr stolz über den gewichtigen Anbau hier in Bad Rappenau, den wir nun auch zu erschwerten Bedingungen durch die Corona-Krise zu einem erfolgreichen Ende bringen konnten. Bad Rappenau, die Kurstadt mit Heilbädern, ist Geburtstort und langjähriger Standort der beiden Bademodenhersteller Benger Ribbana und Felina. Mit der Einrichtung unseres Bikinimuseums mutiert unsere baden-württembergische Kur- und Bäderstadt quasi zur Hauptstadt der Bademode“, so Ruscheinsky.

Bikinimuseum im Hotel: Von der Idee zur Ausstellung

Die Idee, ein Bikinimuseum im Hotel zu integrieren, entstand bereits vor rund sieben Jahren. So trägt auch das bestehende Penthouse des Best Western Hotel Bad Rappenau seit Beginn den Namen „Bikini Cube“ und hält für seine Gäste Bilder rund um den Zweiteiler bereit. Besonders stolz ist Kunsthistoriker und Direktor des BikiniARTmuseums und Best Western Hotel Bad Rappenau, Reinhold Weinmann, über den schwarzen Samt- und Spitzenbadeanzug der Filmlegende Marilyn Monroe. „Es ist ein absoluter Glücksfall, dass wir dieses Stück Bademoden-Geschichte künftig in unserem Museum ausstellen können", erzählt er begeistert. Eine der weltweit führenden Bademodenexpertinnen, die Französin Ghislaine Rayer, reiste hierfür selbst aus Paris nach Bad Rappenau und übergab den prominenten Badeanzug an das Museumsteam.

Im Bikinimuseum in Bad Rappenau können Besucher künftig die nach eigenen Angaben vollständigste und exklusivste Bademodensammlung der Welt bestaunen. Sie startet mit den Anfängen des öffentlichen Badens, Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Ganzkörperbekleidung aus Wolle noch vorgeschrieben war. Weiter geht es bis zum heutigen Hollywood, beinhaltet Luxusmarken wie Dior, Chanel oder Pucci sowie Raritäten wie etwa den vom Bischof verbotenen Christus-Badeanzug, den Badeanzug der Filmlegende Marilyn Monroe und als Herzstück fast alle existierenden Bademodenstücke von Louis Réard, dem Erfinder des Bikinis. Das BikiniARTmuseum besitzt zwölf Originale des Designers – ganz besonders und einzigartig ist der historisch wertvollste Bikini der Welt aus dem Jahre 1948: der „Goldene Réard“.

Lindenberg und Waalkes: Kunstwerke im BikiniARTMuseum

Mit der Dreiteilung der Ausstellung in die Kategorien „History“, „Art“ und „Move“ erhalten nicht nur historische Stücke aus Stoff, sondern auch mehr als 170 Kunstwerke anderer Art Einzug in das Bikinimuseum des Best Western Hotel Bad Rappenau: Deutsche Berühmtheiten, wie der Sänger Udo Lindenberg mit seiner Likörelle, oder Komiker Otto Waalkes mit seinem Ottifanten im Bikini, haben sich der Symbiose von Kunst und Badekultur angenommen und fertigten exklusive Kunstwerke für das BikiniARTmuseum. Auch international bedeutende Künstler, wie der Graffiti-Star Jace aus La Réunion, der spanische Künstler Sergi Cadenas oder der Airbrush-Star René Turrek erstellten Kunstwerke für die Ausstellung. So finden sich Werken der brasilianischen Kunstszene auch Büsten des spanischen Skulpturenbauers Gerad Mas, ebenso Fotoarbeiten der Starfotografen Roger Fritz oder Eduardo Rezende und historische Unikate von Bunny Yeager oder George Daniell.


 

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