Betrug mit gefälschten Airbnb-Seiten

| Hotellerie Hotellerie

In der Schweiz versuchen Betrüger, mit gefälschten Airbnb-Seiten im Internet Kasse zu machen. Dazu werden auf Immobilienportalen attraktive Angebote eingestellt. Antworten Nutzer auf diese, erhalten sie eine E-Mail inklusive Hintergrundgeschichte des mietbaren Objekts sowie einen Link zu einer vermeintlichen Airbnb-Seite für den Zahlungsverkehr. Damit das Ganze auch wirklich persönlich wirkt, wird sogar noch der achtjährige Familienhund erwähnt. 

Die angepriesenen Wohnungen existieren in der Regel tatsächlich. In einem aktuellen Fall hätten die Betrüger laut Watson jedoch die Fotos und den Text der Originalanzeige kopiert. Auch bei Airbnb sei die Masche bekannt. Die Bettenbörse rät, bei Nutzung eines Links die Internetadresse genau zu prüfen. Diese müsse „https“ enthalten und keine zusätzlichen Zeichen oder Wörter. Einen weiteren Tipp bekam Watson vom Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverband: Vor der Besichtigung und der Unterzeichnung eines rechtmäßigen Vertrags sollte in keinem Fall Geld überwiesen werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.