Bielefeld: Dachgeschoss des Golden Tulip abgebrannt

| Hotellerie Hotellerie

In der Bielefelder Altstadt ist in dieser Woche in der obersten Etage des Hotels „Golden Tulip" ein Brand ausgebrochen. Das Dachgeschoss des ehemaligen Mercure-Hotels stand am Mittwoch vollständig in Flammen.

«Verletzt wurde glücklicherweise niemand», sagte am Nachmittag ein Feuerwehrsprecher vor Ort der Deutschen Presse-Agentur. Die Flammen seien mittlerweile unter Kontrolle. «Die größte Gefahr ist gebannt.» Man sei nun bei den Nachlöscharbeiten und versuche, etwaige Glutnester von innen und außen vollständig auszuschalten. Der Großeinsatz werde sich vermutlich noch bin in den späten Nachmittag hinziehen.

Der Brand war um 12.20 Uhr gemeldet worden, die Ursache war den Angaben zufolge noch unklar. Laut Hotelleitung sind derzeit 29 Gäste im Haus untergebracht. Sie alle und das Hotelpersonal konnten den Brandort rechtzeitig verlassen und sind demnach in Sicherheit.
 

Anfängliche Befürchtungen, es könnten vier Menschen vermisst sein, hätten sich glücklicherweise nicht bewahrheitet, sagte der Feuerwehrsprecher. Einsturzgefährdet sei das Gebäude nicht, aber zumindest die Dachetage sei vollständig zerstört. Zum Zeitpunkt des Brandes waren in den oberen beiden Etagen den Angaben zufolge keine Zimmer vermietet.

Dicke Rauchwolken über der Altstadt waren laut Zeugenberichten weithin zu sehen. Die Feuerwehr war mit starken Kräften im Einsatz. Die Ursache des Brandes müssen nun Brandsachverständige klären. Der Bereich rund um das Gebäude war von der Polizei an mehreren Stellen weiträumig abgesperrt worden, weil durch den Brand immer wieder Dachziegel oder Dachelemente losgelöst wurden, herabfielen und für Gefahr sorgten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelverband Deutschland veröffentlicht die zweite Staffel seines Podcasts Zukunft Hotel mit zehn neuen Episoden und beleuchtet zum Auftakt aktuelle Fragen zu Betreiberverträgen und Hotelimmobilien.

Die Motel One Group hat ein neues Hotel mit 177 Zimmern in der Koblenzer Innenstadt eröffnet. Das Innenraumkonzept des Hauses greift den Zusammenfluss von Rhein und Mosel auf.

Auf dem ehemaligen Knorr-Bremse-Areal in München-Milbertshofen soll ein neues Quartier entstehen. Teil der Planung ist ein 88 Meter hohes Hochhaus mit Hotel und Skybar.

Iremis kauft das Novotel Freiburg am Konzerthaus für rund 28 Millionen Euro von Deka Immobilien. Nach einer Sanierung soll das Hotel mit 219 Zimmern im Herbst 2027 unter der Marke Scandic wiedereröffnet werden.

Europas Hotelinvestoren konzentrieren sich auf gehobene und luxuriöse Hotels. Im ersten Halbjahr 2026 floss die Hälfte des Investitionsvolumens in „Upper Upscale“- und „Upscale“-Hotels, während die Zahl der Transaktionen über 100 Millionen Euro um 30 Prozent stieg.

Die Centralis Immobilien Gruppe hat in einer Doppeltransaktion zwei ehemalige Hotels am Kölner Hauptbahnhof erworben. Die Gebäude sollen nun saniert und zu Serviced Apartments mit insgesamt 233 Einheiten umgebaut werden.

1912 Hotels hat die Übernahme und den Betrieb im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrags der Marbella Old Town Hotel Collection im spanischen Marbella bekanntgegeben. Mit den neuen Häusern startet auch die neue Marke 1912 Collection.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Booking.com wegen des Empfehlungssystems bei der Unterkunftssuche auf einer Karte verklagt. Der vzbv beanstandet die Angaben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu den Kriterien, nach denen Inhalte abhängig vom Hinein- oder Herauszoomen vorgeschlagen werden.

Das Hotel Schweizerhof in Lenzerheide warnt rund 10.000 Adressaten vor betrügerischen WhatsApp-Nachrichten. Inhaber des Viersternehauses ist Andreas Züllig, der langjährige Präsident von HotellerieSuisse. Nach seinen Angaben wurden vermutlich Reservierungssysteme gehackt, die das Hotel nutzt.

Mit einer großen Jubiläumsnacht hat das Steigenberger Icon Frankfurter Hof in der vergangenen Woche sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Unter dem Motto „150 Years of Shared Moments“ kamen rund 250 Gäste zusammen.