Bitcoin im Ländle: Hotel Princess setzt auf Kryptowährung

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Princess in Plochingen bei Stuttgart nennt sich selbst „Deutschlands erstes Bitcoin-Hotel“. Seit einiger Zeit können Gäste hier ihre Übernachtungen und auch die Getränke an der hauseignen „Satoshi Bar“ mit der Kryptowährung bezahlen. Dafür gibt es sogar einen Rabatt von acht Prozent.

Für Hoteleigentümer Marc Guilliard ist es kein Zufall, dass das erste Bitcoin-Hotel im Schwabenländle steht. Bitcoin (BTC) und Sparen, das passe eben gut zusammen, sagt Guilliard, der nach einer Auszeit in Südfrankreich mit der Krypto-Szene in Kontakt gekommen ist, gegenüber SWR.

Seine Mutter, die mit ihm gemeinsam das Hotel führt, war ebenfalls schnell überzeugt von der digitalen Währung und einverstanden, das Hotel Princess zum Bitcoin-Hotel umzuwandeln. Seitdem gibt es nicht nur Bitcoin-Deko oder einen Bitcoin-Automaten. Bereits zum zweiten Mal fand in Plochingen auch die Bitcoin-Konferenz „Bitcoin im Ländle“ statt, zu der zahlreiche Gäste ins Hotel kamen.

Generell ist das Hotel Princess ein Anlaufpunkt für Bitcoin-Fans geworden. Hier lernt sich die Szene kennen, tauscht sich aus und testet unter realen Bedingungen, wie die Kryptowährung im Zahlungsverkehr genutzt wird.

Doch auch Gäste, die sich mit der digitalen Währung noch nicht auskennen, sind im Hotel willkommen. Das Princess akzeptiert auch Kreditkarten und Girokarten – nur Bargeld ist nicht willkommen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.