Blumeninsel Mainau kann Hotel bekommen

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[Foto: Insel Mainau/Peter Allgaier]

Die Pläne für eine Hotelansiedlung auf der Insel Mainau sind ein zentraler Bestandteil des neuen Bebauungsplans, der unter dem Titel Mainau 2040 die wirtschaftliche Zukunft des Tourismusziels sichern soll. Wie Gartendirektor Markus Zeiler im Litzelstetter Ortschaftsrat darlegte, ist die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten in zwei der fünf ausgewiesenen Teilbereiche der Insel rechtlich vorgesehen.

Räumliche Verortung der Hotelkapazitäten

Im zweiten Teilbereich des Bebauungsplans, der die Hafenanlagen und das Schloss umfasst, ist die Errichtung eines Hotels als Option verankert. Markus Zeiler stellte dabei klar, dass das historische Barockschloss selbst nicht in einen Hotelbetrieb umgewandelt wird. Lediglich die Einrichtung einer einzelnen Suite innerhalb des Schlosses als Außenstelle der künftigen Beherbergung sei denkbar. Ein weiterer möglicher Standort für ein Hotel ist der Schwedenhof im dritten Teilbereich, der derzeit als Betriebshof und für Mitarbeiterwohnungen genutzt wird.

Verzicht auf Ferienhäuser zugunsten des Naturschutzes

Im Vergleich zu früheren Planungen aus dem Jahr 2024 wurden die Entwürfe für Beherbergungsstätten bereits wieder reduziert. Die ursprünglich angedachten Lodges in der Nähe des Schwedenhofs wurden aus dem aktuellen Entwurf gestrichen. Durch den Verzicht auf diese Ferienhäuser können laut Angaben der Geschäftsführung die notwendigen Abstände zum Waldrand und zum Seeufer problemlos eingehalten werden. Die bauliche Entwicklung wird zudem durch eine Grundflächenzahl von 0,2 streng limitiert, um den Charakter der Gartenanlagen trotz der neuen Hoteloptionen zu bewahren.


 

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