Booking.com bittet um Staatshilfe

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Der Plattformbetreiber Booking.com ersucht in den Niederlanden um staatliche Unterstützung. Es geht um die Gehälter der 5.500 Mitarbeiter des hoch profitablen Unternehmens. Der Gewinn der Mutterfirma „Booking Holdings“ lag im letzten Jahr bei rund 4,87 Milliarden US-Dollar. Weitere Milliarden will Booking derzeit auf den Kapitalmärkten organisieren.

Wie der Volkskrant und das Financieele Dagblad berichten, sei die Zahl der Buchungen bei Booking auf 15 Prozent derer von vor einem Jahr gesunken. Das Unternehmen hat nun um Hilfe bei der Bezahlung seiner 5.500 Mitarbeiter in den Niederlanden gebeten. Booking ist ein wichtiger Arbeitgeber in Amsterdam mit einer Belegschaft, die 80 verschiedene Nationalitäten umfasst.

Das 1996 in Enschede gegründete Unternehmen sagte dem Financieele Dagblad in einer Erklärung, dass es für die Unterstützung der Regierung dankbar sei, die es ermögliche, Entlassungen zu verhindern und den kurzfristigen Finanzierungsbedarf zu decken.

Um liquide zu bleiben, plant Booking derzeit die Ausgabe von Anleihen im Wert von knapp drei Milliarden Euro und will zudem Wandelanleihen für fast 690 Millionen Euro herausgeben. Auch ohne diese Maßnahmen sei die Liquidität noch bis Ende 2021 gesichert, unterstrich der Betreiber von Buchungsplattformen wie Booking, Kayak und Priceline.


 

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