BWH Hotels mit Umsatzplus und höherer Auslastung im 1. Halbjahr

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BWH Hotels Central Europe ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2026 weiter gewachsen: Der Gesamtumsatz der angeschlossenen Hotels stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf rund 370,5 Millionen Euro. Getragen wurde die Entwicklung vor allem von einer höheren Nachfrage. Die Auslastung erhöhte sich von 54,8 auf 57 Prozent, während die durchschnittliche Tagesrate (ADR) angesichts des anhaltenden Preisdrucks um 2,1 Prozent auf 108,12 Euro zurückging. Der RevPAR legte dennoch von 60,52 Euro auf 61,63 Euro zu.

„Wir sind mit der Entwicklung im ersten Halbjahr zufrieden. Entscheidend ist für uns nicht allein das Umsatzplus, sondern wie es zustande kommt: Trotz des Drucks auf die Zimmerpreise konnten unsere Hotels mehr Nachfrage generieren und ihre Auslastung steigern“, sagt Marcus Smola, Geschäftsführer BWH Hotels Central Europe. „Das zeigt, dass sich unsere Häuser auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld gut behaupten. Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld herausfordernd: Der anhaltend hohe Preis- und Kostendruck schmälert die positiven Umsatzentwicklungen und stellt viele Hotels weiterhin vor große wirtschaftliche Herausforderungen“, ergänzt Smola.

Auch das Portfolio ist im ersten Halbjahr 2026 weiter gewachsen: Acht Hotels mit insgesamt 750 Zimmern haben sich der Hotelgruppe angeschlossen. Damit konnte BWH seine Präsenz in Deutschland weiter ausbauen und zugleich neue Standorte erschließen. Dazu zählen unter anderem Bochum,Frankfurt, Fürth und Neumarkt in der Oberpfalz und Wennigstedt/Sylt.

Nahezu zwei Drittel des Logisumsatzes über BWH-Kanäle

Nahezu zwei Drittel des Logisumsatzes der deutschen BWH Hotels werden über die Vertriebs- und Buchungskanäle von BWH kanalisiert. Gerade in einem Marktumfeld mit hohem Preis- und Kostendruck sieht die Gruppe darin einen wesentlichen Faktor für die wirtschaftliche Stabilität ihrer Hotels. „Unser Modell verbindet die unternehmerische Eigenständigkeit unserer Hoteliers mit der Vertriebsstärke einer internationalen Hotelgruppe. Wenn der Markt anspruchsvoller wird, zeigt sich besonders deutlich, welchen wirtschaftlichen Mehrwert diese Kombination bietet“, so Smola.

Nachfrage wächst – Preis bleibt unter Druck

Die Entwicklung des ersten Halbjahres zeigt zugleich, dass Wachstum derzeit nicht selbstverständlich über höhere Zimmerpreise erzielt werden kann. Die gestiegene Belegung konnte den Rückgang der durchschnittlichen Tagesrate mehr als ausgleichen. Damit gewinnen eine starke Distribution, effiziente Vertriebsstrukturen und die gezielte Steuerung der Nachfrage weiter an Bedeutung.

Ausblick zweites Halbjahr 2026

Für das zweite Halbjahr rechnet BWH Hotels mit weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen. Carmen Dücker, Geschäftsführerin BWH Hotels Central Europe, erwartet, dass sich insbesondere der Wettbewerb um Nachfrage und die Anforderungen an eine präzise Steuerung weiter verstärken werden: „Wir gehen davon aus, dass der Markt auch im zweiten Halbjahr anspruchsvoll bleibt. Die Nachfrage ist vorhanden, gleichzeitig werden die Ziele ambitionierter und der Druck auf Preise und Kosten bleibt hoch. Umso wichtiger wird es sein, die Nachfrage gezielt zu steuern, Potenziale in den einzelnen Märkten frühzeitig zu erkennen und unsere Hotels vertrieblich bestmöglich zu unterstützen. Für das Gesamtjahr bleiben wir grundsätzlich zuversichtlich."


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