Centralis kauft zwei ehemalige Kölner Hotels für Umbau zu Apartments

| Hotellerie Hotellerie

Die Centralis Immobilien Gruppe hat in einer Doppeltransaktion zwei ehemalige Hotels in zentraler Lage am Kölner Hauptbahnhof gekauft. Die bisher als klassische Hotels genutzten Gebäude sollen nun saniert und zu Serviced Apartments mit insgesamt 233 Einheiten umgebaut werden.

Das Immobilie am Breslauer Platz 2 befindet sich direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Zuvor wurde das Gebäude unter der Marke Wyndham Köln als Hotel betrieben. An diesem Standort sind 134 Serviced Apartments sowie gastronomische Bereiche im Erdgeschoss geplant. Unweit davon liegt das ehemalige Hotel TRYP Köln City Centre. Dort sind 99 Serviced Apartments vorgesehen.

Langfristiger Betrieb durch Partner

Für den langfristigen Betrieb beider Häuser konnte das Unternehmen Bob W als Partner gewonnen werden. Der Betreiber wird die Immobilien für Geschäftsreisende und Touristen öffnen. Als Generalübernehmer für die bauliche Umsetzung und Generalplanung wurde das Unternehmen apoprojekt beauftragt. 

Dr. Fabian Vieregge, Gründer und CEO von Centralis: „Dieser Doppelschlag ist typisch für unsere bewährte Akquisitions- und Wachstumsstrategie. Wir nutzen den aktuellen Käufermarkt, um Immobilien in Bestlagen deutscher A Städte zu sichern, die wir anschließend zu modernen und nachhaltigen Hospitality-Produkten weiterentwickeln. Dabei profitieren wir von vertrauensvollen Partnerschaften zu den stärksten, digitalen Hospitality-Betreibern sowie ausgewiesenen Experten für Bauaufgaben im Bestand und nicht zuletzt hauseigener Entwicklungs- und Konversionsexpertise. So entstehen nachhaltig und zukunftssicher neu aufgestellte Immobilien für Investoren, Betreiber, Gäste und (Innen-)Städte.“

Herman de Beer, Vice President Real Estate von Bob W: „Köln ist einer der gefragtesten Hospitality-Märkte in Europa, und die direkte Lage am prominentesten Wahrzeichen der Stadt – dem Kölner Dom – ist schlicht einzigartig. An einem derart starken Standort und mit einem erfahrenen Partner wie Centralis können wir unser Geschäftsmodell optimal umsetzen. Deutschland und die gesamte DACH-Region sind für uns eine klare Priorität, und die neuen Häuser in Köln sind eine von mehreren von uns geplanten Neueröffnungen.“

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.