Co-Living: Habyt und Common fusionieren

| Hotellerie Hotellerie

Habyt, der größte Co-Living-Anbieter in Europa und Asien, und Common, der größte Anbieter von Apartments in Nordamerika, fusionieren und schmieden eines der weltweit größten Unternehmen in diesem Bereich. Habyt und Common betreiben 30.000 Einheiten in 40 Städten und 14 Ländern, die von Co-Living-Angeboten über Studios bis hin zu traditionellen Mietwohnungen reichen.

Sowohl Common als auch Habyt haben ihr Geschäft im Jahr 2022 verdreifacht, und beide Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft bis 2023 verdoppeln wird. Mit dem Zusammenschluss soll das kombinierte Unternehmen im Jahr 2023 profitabel werden.

Die zukünftige Habyt-Gruppe, die weiterhin von Habyt-CEO Luca Bovone geleitet wird, wird von führenden Investoren aus der ganzen Welt unterstützt, darunter P101, Vorwerk Ventures, DI Capital Solutions, Sequoia und Mitsubishi, und wurde 2017 in Berlin, Deutschland, gegründet.

"Diese größere gemeinsame Präsenz ist sowohl für die Bewohner als auch für die Immobilienpartner sinnvoll und schafft den ersten wirklich globalen Co-Living-Betreiber. Und es gibt niemanden, der dies außerhalb der USA besser kann, mit gleichgesinnten Werten und digitalen Fähigkeiten, als Habyt", sagte Brad Hargreaves, Gründer und Vorsitzender von Common. "Durch den Zusammenschluss schaffen wir ein internationales Co-Living-Netzwerk, das von immer mehr Mietern nachgefragt wird."

"Der Zusammenschluss macht für beide Unternehmen absolut Sinn - Habyt hatte keine Präsenz in Nordamerika und Common keine in Europa", sagte Luca Bovone, Gründer und CEO von Habyt. "Unsere neuen kombinierten Ressourcen bieten eine vollständig digitale, einfache Lösung für den Zugang zu Mietobjekten auf der ganzen Welt, etwas, das in der Vergangenheit durch endlosen Papierkram oder Bürokratie entgleist ist."

Co-Living-Anbieter Habyt wurde 2017 in Berlin gegründet und hat in der Hauptstadt gerade ein neues Gebäude eröffnet. Das Haus wurde komplett renoviert und sticht durch eine modulare Holzfassade heraus. Es ist in zwei Teile gegliedert – in ein Vorderhaus und ein Gartenhaus mit Maisonette-Wohnung, beide Immobilien sind mit industrieller Sichtbetonoptik und Holzdecken ausgestattet. (Tageskarte berichete)


Zurück

Vielleicht auch interessant

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.