Decke im Goslarer Hotel Schiefer von Alexander Scharf eingestürzt

| Hotellerie Hotellerie

Die Gäste und Mitarbeiter im Restaurant des Hotel Schiefer in Goslar sind knapp einem größeren Unglück entgangen. In der letzten Woche stürzte zur Frühstückszeit eine Decke im Restaurant des Hotels ein. Da Mitarbeiter und Gäste den Raum rechtzeitig verlassen konnten, wurde niemand verletzt. Schiefer-Chef Alexander Scharf äußert sich im Video.

Wie Scharf auf LinkedIn schreibt, habe es keine Verletzten, da sich die anwesenden Frühstücksgäste und Mitarbeiter wenige Sekunden vor dem Abgang der Decke hätten ins Freie retten können. „Unvorstellbar, wenn dies geschehen wäre, als noch mehr Gäste anwesend waren“, so Scharf weiter. Das Restaurant in dem Hotel Schiefer bleibt wohl in den nächsten Wochen geschlossen. Der Hotelbetrieb läuft aber weiter. Das Frühstück nehmen Hotelgäste derweil in Scharf Restaurant Tim ein.

Scharf freut sich dann noch über den Zuspruch, den er erfahre: „So viele Menschen bieten Hilfe an! Unglaublich! Mitarbeiter kamen sofort vorbei und haben angepackt. Freunde und langjährige Partner stehen mit Rat und Tat zur Seite. Unternehmen wollten sogar schon Spenden für das Team sammeln. Alle möglichen Ämter, alle möglichen Funktionen und alle möglichen Gewerke haben jetzt schon Unterstützung für den Neuaufbau angeboten. Es haben mich unzählige Nachrichten des Zuspruchs und weiterer Hilfsangebote erreicht. Danke!“

Allerdings geht Alexander Scharf davon aus auf den Kosten für den Wiederaufbau sitzen zu bleiben, da dies kein Fall für eine Versicherung sei, so der Gastronom. Sein Plan sei es nun mit Hilfe der Familie und mit Partnern bis zum Weihnachtsmarkt wieder mit einem optimierten Restaurant öffnen zu können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.