Dorint kehrt nach Bad Neuenahr zurück

| Hotellerie Hotellerie

Die Flutkatastrophe an der Ahr im Jahr 2021 hinterließ in Bad Neuenahr verheerende Spuren. Auch das Dorint Parkhotel Bad Neuenahr, dass seit 1976 zu den Traditionshotels der Kölner Dorint Hotelgruppe zählte, wurde dabei schwer zerstört und musste den Betrieb einstellen. Der damalige Eigentümer Pandox AB entschied sich, das Haus abzugeben. Jetzt gibt es konkrete Pläne für den Standort: Die Honestis AG hat mit Unterstützung von Andreas Tischler, Projektleiter bei der GEG Göttsch Grundstücksentwicklung mbH & Co. KG, das Grundstück, mit der neu gegründeten Projektgesellschaft „Hotel Bad Neuenahr Am Dahliengarten 1 GmbH & Co. KG“, erworben.

„Wir freuen uns, an unseren Traditionsstandort zurückzukehren und damit unseren Teil zum Wiederaufbau und zur Wiederbelebung der Region beizutragen, die vor mehr als vier Jahren von der katastrophalen Flut schwer getroffen wurde“, erklärte Dirk Iserlohe, Vorstand der Honestis AG.

Ende 2026 soll das 4-Sterne-Dorint Hotel wiedereröffnet werden. Vorgesehen ist ein 20-jähriger Pachtvertrag. Das neue Hotel wird über 180 Zimmer verfügen, zwei Restaurants, einen neuen SPA-Bereich, Tagungs- und Konferenzräume für Veranstaltungen für bis zu 800 Personen und eine Bar mit Außengastronomie. Besonderer Fokus liegt bei der Konzipierung auch auf der Schaffung von Personalwohnungen, da diese heute ein entscheidendes Kriterium für die Akquisition von neuen Mitarbeitenden darstellen.

Die eigens dafür gegründete Eigentümergesellschaft wird die Revitalisierung und Neugestaltung des Hotels nach 4-Sterne-Standards mit 35 bis 40 Millionen Euro netto verantworten. Ziel der Dorint Hotelgruppe ist es – in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Partnern – den Tourismus im Ahrtal langfristig zu fördern, die Region nachhaltig zu unterstützen und alles dafür zu tun, das Hotel in eine neue Ära zu führen.  

„Aufgrund der ruhigen, idyllischen Lage im Naherholungsgebiet Ahrtal und der verkehrsgünstigen Anbindung ist das Hotel seit je her ein idealer Ausgangspunkt für Individualreisende, die eine erholsame Auszeit suchen und Business-Gäste, die einen Platz für konstruktives Tagen und Arbeiten benötigen. Für beide Zielgruppen werden wir zeitgemäße, anspruchsvolle Angebote kreieren, um das Hotel ganzjährig im Markt neu zu platzieren“, so Stefanie Brandes, COO der DHI Dorint Hospitality & Innovation GmbH.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.