Dormero übernimmt Hotel Post-Faber in Crailsheim

| Hotellerie Hotellerie

Die Dormero Hotel AG erweitert ihr Portfolio und hat die Übernahme des Hotel Post-Faber in Crailsheim bekannt gegeben. Der Betrieb des traditionsreichen Stadthotels soll nahtlos weitergeführt und künftig unter der Marke Dormero entwickelt werden. Die Akquisition des Hauses, das nun als „Hotel 60“ im Unternehmensbestand firmiert, wurde durch den Investor und Vermieter Dr. Ben Dahlheim unterstützt.

Details zur Lage und Ausstattung

Das übernommene Hotel befindet sich zentral in Crailsheim an der Lange Straße 2, in direkter Nähe zur Fußgängerzone. Erbaut im Jahr 1949, verfügt die Immobilie über insgesamt 57 Zimmer. Die zentrale Lage wird in der Pressemitteilung als ideal für Gäste hervorgehoben, die sowohl eine zentrale Unterkunft als auch die Anbindung an das städtische Flair suchen.

Management äußert sich zur Übernahme

Seitens des Managements der Dormero Hotel AG wurden die besonderen Qualitäten und die Historie des Hotels hervorgehoben. Manuela Halm, CEO der Dormero Hotels, äußerte sich zu der Übernahme wie folgt: „Dieses Haus berührt mich auf eine besondere Weise – es ist mehr als nur ein Hotel, es ist ein Stück lebendige Stadtgeschichte. Jeder Flur, jedes Fenster scheint Erinnerungen zu atmen. Wir spüren die Verantwortung, diese Seele zu bewahren und gleichzeitig neue Kapitel voller Herzlichkeit zu schreiben.“

Michael Berger, CCO der Dormero Hotels, betonte ebenfalls die Atmosphäre und das Potenzial des Standorts:„In diesen Mauern liegt eine feine, fast greifbare Melancholie – und zugleich ein Versprechen von Wärme und Begegnung. Ich stelle mir vor, wie Gäste früh im Morgenlicht durch die Fenster blicken und sich auf den Tag freuen. Diese Magie zu bewahren und weiterzugeben, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.“

Die Dormero Hotel AG führt den Betrieb des historischen Stadttreffpunkts im laufenden Betrieb weiter und plant dessen künftige Weiterentwicklung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.

Limehome baut sein Angebot in München massiv aus. Durch die Übernahme des Hotel Miano in Pasing und einen geplanten Neubau nahe dem Hauptbahnhof kommen 174 neue Einheiten zum Portfolio hinzu. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation bestehender Hotelstrukturen.

Die Region Hannover bleibt das Schlusslicht bei der deutschen Hotelzimmerauslastung. Während andere Großstädte deutlich höhere Werte erzielen, streitet die Branche in Hannover über die Verwendung der Beherbergungssteuer und fordert eine effektivere Vertriebsstrategie für den Tourismusstandort.

Hamburg festigt seine Rolle als Tourismusmagnet: Mit 16,5 Millionen Übernachtungen und der bundesweit höchsten Hotelauslastung blickt die Hansestadt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Für 2026 versprechen große Jubiläen, neue Musical-Premieren und Museumsprojekte weiteres Wachstum.