Düsseldorf hat höchste Beherbergungsdichte unter großen deutschen Städten

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Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter den untersuchten deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. Das Unternehmen beziffert den Wert für 2026 auf 39,28 Betriebe je 100.000 Einwohner. Dahinter folgen Frankfurt am Main mit 38,09 und Köln mit 29,28 Betrieben.

Für die Auswertung habe Listflix deutsche Großstädte ab 100.000 Einwohnern untersucht und nach zwei Größenklassen getrennt. Nach Angaben des Unternehmens gibt es bundesweit mehr als 32.600 Beherbergungsbetriebe; etwa 14 Prozent davon befänden sich in Großstädten ab 100.000 Einwohnern.

Frankfurt erreicht bei Hotels die höchste Dichte der Spitzengruppe

Innerhalb der Gruppe der Städte ab 300.000 Einwohnern liegt Düsseldorf bei der Gesamtdichte vorn. Die Analyse weist dort 31,20 Hotels je 100.000 Einwohner aus. Frankfurt am Main komme auf 31,88 Hotels und damit auf eine höhere reine Hoteldichte, erreiche bei sämtlichen erfassten Beherbergungsbetrieben jedoch mit 38,09 den zweiten Platz.

Köln folgt mit 29,28 Beherbergungsbetrieben je 100.000 Einwohner auf Rang drei. Die Hoteldichte beziffert Listflix auf 24,69. Dahinter liegen München mit 27,51, Berlin mit 26,76 und Hamburg mit 26,74 Beherbergungsbetrieben je 100.000 Einwohner.

Eine Besonderheit weist die Analyse für Dresden aus. Mit 13,28 Pensionen je 100.000 Einwohner verzeichne die Stadt die höchste Pensionsdichte innerhalb der untersuchten Städte ab 300.000 Einwohnern. Insgesamt komme Dresden auf 25,85 Beherbergungsbetriebe je 100.000 Einwohner.

Berlin führt bei der absoluten Zahl der Betriebe

Ein anderes Bild ergibt sich bei den absoluten Betriebszahlen. Berlin steht in der Größenklasse ab 300.000 Einwohnern mit 986 Beherbergungsbetrieben an erster Stelle. Darunter führt die Analyse 666 Hotels, 127 Pensionen, 105 Hostels und 37 Jugendherbergen.

Hamburg folgt mit 498 Beherbergungsbetrieben, darunter 404 Hotels. Für München weist Listflix insgesamt 414 Betriebe aus, davon 323 Hotels. Köln kommt demnach auf 300, Frankfurt am Main auf 288 und Düsseldorf auf 243 Beherbergungsbetriebe.

Die Zahlen zeigen damit unterschiedliche Rangfolgen, je nachdem, ob die absolute Zahl der Betriebe oder deren Verhältnis zur Einwohnerzahl betrachtet wird. Die Auswertung selbst trennt diese beiden Kennzahlen entsprechend voneinander.

Heidelberg führt die Städte unter 300.000 Einwohnern an

In der zweiten Größenklasse von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern erreicht Heidelberg nach der Analyse mit 47,51 Beherbergungsbetrieben je 100.000 Einwohner den höchsten Wert. Rostock folgt mit 43,84, Offenbach am Main mit 39,93.

Für Heidelberg weist Listflix 37,24 Hotels je 100.000 Einwohner aus. Rostock komme auf 23,38 Hotels, zugleich aber auf 8,77 Pensionen und 6,33 Wellnesshotels je 100.000 Einwohner. Offenbach am Main erreicht nach den Daten eine Hoteldichte von 32,39.

Weitere hohe Gesamtwerte verzeichnet die Untersuchung für Erlangen mit 37,95, Trier mit 37,38, Heilbronn mit 34,85 und Koblenz mit 34,40 Beherbergungsbetrieben je 100.000 Einwohner.

Rostock erreicht zugleich die höchste absolute Betriebszahl

Bei der absoluten Zahl liegt in dieser Größenklasse Rostock mit 90 Beherbergungsbetrieben vorn. Die Analyse zählt dort 48 Hotels, 18 Pensionen, 13 Wellnesshotels und fünf Gasthöfe.

Heidelberg folgt mit 74 Betrieben. Freiburg im Breisgau erreicht 66 und liegt damit bei den absoluten Zahlen auf Rang drei. Danach folgen Erfurt mit 65, Lübeck mit 56 und Offenbach am Main mit 53 Beherbergungsbetrieben.

Listflix-Branchenanalyst Maximilian Wieser erklärt zu den Ergebnissen: „Die Daten verdeutlichen, wie unterschiedlich die Beherbergungslandschaft in deutschen Städten aufgestellt ist. Während Berlin durch seine große Zahl an Hostels und Pensionen besonders vielfältig wirkt, dominieren in Städten wie Heidelberg oder Frankfurt vor allem Hotels. Das spricht dafür, dass lokale Nachfrageprofile – etwa Städtetourismus oder Geschäftsreisen – die Struktur des Angebots stark beeinflussen.“

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