Engel & Völkers und 12.18. planen ab 2022 Fonds im Bereich Luxushotellerie

| Hotellerie Hotellerie

Engel & Völkers Asset Management und 12.18. Investment Management planen ab 2022 einen Fonds im Bereich Luxushotellerie für institutionelle Investoren anzubieten. Die Vertriebszulassung für den deutschen Markt wurde durch die in Luxemburg ansässige Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) erteilt. 

Engel & Völkers Asset Management ist als unabhängiger Lizenzpartner seit Anfang 2021 als eigenständiger, europaweit tätiger Asset Manager für institutionelle Investoren aktiv. Die EV Asset Management GmbH, Lizenzpartner der Engel & Völkers Marken GmbH & Co. KG, ist ein bankenunabhängiger Immobilieninvestment- und Assetmanager, der die gesamte Immobilien-Wertschöpfungskette vom Ankauf über die Bewertung, die Finanzierung und die Verwaltung bis hin zum optimalen Verkaufszeitpunkt abdeckt. 

12.18. Investment Management realisiert weltweit Hotel- und Touristikimmobilien. Zu den Hotelprojekten der 12.18. Hotel Collection zählen Objekte in fünf Ländern. Das 7Pines Resort Ibiza - Part of „Destination by Hyatt“ - wird zu den besten Resorts Europas gezählt (Condé Nast). Schloss Roxburghe und das Hotel Stadt Hamburg auf Sylt gehören ebenso zum Portfolio wie das 7Pines Resort Sardinia.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit 12.18., denn das Unternehmen steht für langjährige Expertise im gehobenen Segment für die institutionelle Investition in Hotel- und Ferienimmobilien in ganz Europa“, so Anton Tjoonk, Geschäftsführer der EV Asset Management GmbH. 

Das Seedportfolio des Fonds besteht aus den drei Objekten auf Ibiza, Sardinien und in Schottland. „Die drei Objekte des Seed-Portfolios haben eine gute Verteilung über Europa und befinden sich in nicht-reproduzierbaren Lagen in besonderen touristischen Destinationen. 12.18. hat diese Bestandsobjekte konzeptionell und baulich repositioniert.“, so Tjoonk weiter. 

Jörg Lindner, geschäftsführender Gesellschafter der 12.18. Investment Management, ergänzt: „Im Zuge der Coronakrise hat die Hotellerie in Feriengebieten im Vergleich zur Stadthotellerie deutlich schneller von einer Markterholung profitiert. Wegen der hohen Nachfrage konnten Belegung und Durchschnittszimmerraten signifikant gesteigert werden. Für institutionelle Investoren stellt dies eine attraktive Assetklasse mit großer Dynamik dar.“ 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.