Erfurt: Radisson Blu jetzt ein NYX-Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Eine bekannte Hoteladresse in Erfurt hat einen Betreiber- und Namenswechsel vollzogen: Das bisherige Radisson Blu Hotel am Juri-Gagarin-Ring firmiert nun unter dem Namen NYX Hotel Erfurt. Die Umbenennung, die auf die Übernahme durch die Leonardo Hotels Central Europe Gruppe zurückgeht, ist seit Kurzem sichtbar und kennzeichnet eine Neuausrichtung des Hauses im Stadtgebiet.

Das Gebäude, das jahrelang als Radisson Blu bekannt war, gehört nun zum Portfolio der Lifestyle-Marke NYX. Die Marke ist Teil der Leonardo Hotels Central Europe Gruppe und etabliert sich damit in der thüringischen Landeshauptstadt. Die Umstellung erfolgte nach einer Übergangsphase, in der die Anpassungen an das neue Markenkonzept vorgenommen wurden.

Jan Heringa, Vice President bei Leonardo schrieb dazu auf Facebook: Heute haben wir in Erfurt eine reibungslose Übergabe gefeiert. Wir haben den Radisson blu in NYX Hotel Erfurt umbenannt. Das markante Hotel befindet sich im Zentrum dieser erstaunlichen historischen Stadt. In den nächsten Monaten wird es eine schöne Verwandlung geben..... freu mich.“

Die NYX Hotels positionieren sich im Marktsegment der Lifestyle-Hotels. Sie zeichnen sich durch ein Designkonzept aus, das Elemente aus Kunst und urbaner Kultur integrieren soll. Zielgruppe sind Reisende, die Wert auf eine moderne Ästhetik und ein zeitgemäßes Ambiente legen. Die Marke bewirbt ihre Häuser oft mit einem Fokus auf Gastronomieangebote und Gemeinschaftsbereiche, die auch für eine lokale Klientel zugänglich sein sollen.

Für die Erfurter Hotellandschaft bedeutet die Etablierung des NYX Hotels eine Diversifizierung des Angebots im gehobenen Segment. Die Neuausrichtung könnte potenzielle neue Gästegruppen ansprechen, die von dem spezifischen Konzept der NYX-Marke angezogen werden. Details zu konkreten Neuerungen im Dienstleistungsangebot oder baulichen Anpassungen innerhalb des Hotels sind der Öffentlichkeit derzeit nicht vollumfänglich bekannt. Im Rahmen einer sanften Renovierung bei laufendem Betrieb wird das Haus auf den NYX Hotel Standard gebracht.

Mit Sitz in Berlin verantwortet Leonardo Hotels Central Europe ein Portfolio von 119 Hotels mit über 19.000 Zimmern in 51 Destinationen und zehn Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Spanien, Italien und Frankreich. Leonardo Hotels Central Europe gehört zur Fattal Hotel Group, die 1998 von David Fattal gegründet wurde. Die israelische Hotelgruppe verfügt derzeit über 300+ Hotels mit 53.000+ Zimmern in 21 Ländern und 130+ Destinationen und ist an der Tel Aviv Stock Exchange (TASE) gelistet.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.