Eröffnung des „Le doux Souvenir – a Tribute Portfolio Hotel“ für Sommer 2026 geplant

| Hotellerie Hotellerie

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat das erste Musterzimmer des künftigen „Le doux Souvenir – a Tribute Portfolio Hotel“ in Potsdam vorgestellt. Der Hotelbetreiber entwickelt das Objekt derzeit im historischen Zentrum der brandenburgischen Landeshauptstadt. Die Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Bauliche Transformation und Kapazitäten

Das Projekt umfasst die umfassende Sanierung des ehemaligen Voltaire Hotels. Die Immobilie besteht aus einem denkmalgeschützten Vorderhaus aus dem Jahr 1736 sowie einem ergänzenden Hofneubau aus dem Jahr 1995. Eigentümer und Entwickler des Ensembles ist die Hofgarten Karree KG, die von der Berliner BEB+ Gruppe gemanagt wird.

Nach Abschluss der Arbeiten wird das Hotel über insgesamt 145 Zimmer und Suiten verfügen. Neben den Beherbergungseinheiten sieht die Planung moderne Boardrooms, ein Restaurant sowie eine Bar vor. Ein Wellness- und Fitnessbereich soll das Angebot am Standort ergänzen, wie die COTP im Rahmen der Zimmerpräsentation mitteilte.
 

Designkonzept und Markenführung

Das Gestaltungskonzept wurde vom Architekturbüro Brumann in Kooperation mit der Branding-Agentur Waald entwickelt. Als Leitmotiv dient das Bild einer Schneekugel, was sich in der Verwendung von spiegelnden Materialien und runden Formen widerspiegelt. Die Ausstattung umfasst spezifische Elemente wie eigens entwickelte Teppichdesigns und Wandtapeten.

Das Haus wird unter der Marke Tribute Portfolio von Marriott International geführt. Mit der Standortwahl in Potsdam besetzt das Unternehmen nach eigenen Angaben eine Marktnische im Segment hochwertiger Lifestyle-Hotels. „Potsdam ist eine Destination mit internationaler Strahlkraft und einem besonderen kulturellen Profil“, sagt Erik Florvaag, Geschäftsführer der The Chocolate on the Pillow Group.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.