Ex-Skispringer Jens Weißflog sauer auf Politik: "Bazooka hat definitiv vorbeigeschossen"

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Seit fast einem Vierteljahrhundert ist der ehemalige Skispringer Jens Weißflog nun schon erfolgreicher Hotelier in Oberwiesenthal im Erzgebirge (Tageskarte berichtete). 1996 kaufte der „Floh vom Fichtelberg“ das frühere Gästehaus von Stasi-Chef Erich Mielke im Erzgebirge. Doch auch der frühere Spitzensportler befindet sich seit 100 Tagen im zweiten Lockdown - und machte sich nun in einem emotionalen Facebook-Beitrag Luft: 

Die Bazooka habe definitiv an ihm vorbeigeschossen, so Weißflog. Außer Abschlägen sei nichts an Hilfen angekommen. Seit November habe ihr Haus wieder geschlossen, dabei sei mittlerweile Februar. Seit einem Vierteljahrhundert nach seinem letzten Sprung habe er sich nicht ausgeruht sondern mit viel Arbeit ein Unternehmen aufgebaut, das auf soliden Füßen stand. Aber nun könne er nur noch reagieren und Schaden begrenzen.

"Wir werden auf unbestimmte Zeit hingehalten....Ende in Sicht? Wohl nicht. Weder für unsere wirtschaftlichen Erholung, noch für unsere Mitarbeiter die binnen eines Jahres mit 7 Monaten (!) Kurzarbeit auskommen müssen. Irgendwie", schreibt Weißflog.

Die Überbrückungshilfen sind gut gemeint, aber lasst uns endlich wieder unser eigenes Geld erwirtschaften!


 

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