Nach dem Einsturz einer abgehangenen Decke in einem Hotel in Düsseldorf-Rath hat die Feuerwehr am 20. Oktober 2026 zwei Menschen gerettet. Einer von ihnen sei leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr Düsseldorf mit. Die Decke sei in einem Lounge-Bereich auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern eingestürzt.
Die Grundstruktur des Hotelhochhauses an der Straße Am Hülserhof sei nicht betroffen gewesen. Die Standsicherheit sei jederzeit gegeben gewesen, erklärte die Feuerwehr. Alle Zimmer seien nach Abschluss des Einsatzes weiterhin bewohnbar gewesen, der Hotelbetrieb habe fortgeführt werden können. Der betroffene Bereich sei nach dem Stand der Einsatzmeldung vom 20. Oktober vorerst nicht weiter nutzbar gewesen.
Feuerwehr rettet zwei Menschen nach dem Einsturz der Decke
Gegen 16.30 Uhr hätten Anrufer der Leitstelle einen Deckeneinsturz in dem Hotelhochhaus gemeldet. Dabei sei zunächst von zwei durch herabstürzende Teile verletzten Menschen die Rede gewesen. Die Leitstelle habe daraufhin zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.
Die ersten Einheiten hätten den Einsturz der abgehangenen Decke sowie einen massiven Wasseraustritt festgestellt. Zwei Menschen, die in dem betroffenen Bereich gearbeitet hätten, hätten sich noch dort befunden. Einsatzkräfte hätten beide aus dem Gebäude gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.
Notfallsanitäter und Notärzte hätten beide Personen vor Ort versorgt. Einer von ihnen sei anschließend leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert worden.
Einsatzkräfte stellen Wasser und Strom im betroffenen Bereich ab
Während der Einsatzmaßnahmen hätten die Hotelbewohner das Gebäude verlassen müssen. Um weitere Schäden zu verhindern, hätten die Einsatzkräfte die Wasser- und Stromversorgung im betroffenen Bereich abgestellt.
Bereits ausgetretenes Wasser habe die Feuerwehr aus dem Gebäude gepumpt und so eine weitere Ausbreitung verhindert. Insgesamt seien rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt gewesen. Die letzten Kräfte seien nach etwa drei Stunden zu ihren Standorten zurückgekehrt.
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