Flemings will Hotels pachten und neu ausrichten

| Hotellerie Hotellerie

Für Filip Blodinger, Chairman der Flemings Group mit Sitz in Frankfurt am Main, ist die Sache klar: „Seit jeher ist die persönliche und wirtschaftliche Entwicklung mit dem Reisen verbunden und Menschen wollen Menschen treffen, das haben wir gerade in den zurückliegenden Zeiten deutlich gespürt.“

Die Flemings Group investiert künftig nicht nur in die eigenen Häuser und Betriebe, sondern bietet zudem Konzepte und Maßnahmen für sich im Umbruch befindende Hotels. Die Gruppe ist bereit, Betriebe in Pachtverhältnissen zu übernehmen und glaubt insbesondere an mittelständische Hotelbetriebe, die sich für die Zukunft neu aufstellen wollen. Im Rahmen der EXPO REAL erörterte Filip Blodinger jetzt die Erweiterung des „Flemings-Portfolios“.

„Wir können im Rahmen der oft dringend notwendigen Change- und Neu-Positionierungsprozesse sowohl interimsweise oder auch langfristig als Betreiber fungieren,“ so Filip Blodinger. Neben der wirtschaftlichen Perspektive gehe es der Flemings Group darum, die Vielfalt der Branche mit ihren regionalen Besonderheiten zu bewahren. „Insbesondere als organisch gewachsenes Familienunternehmen ist es uns ein großes Bedürfnis, das heterogene Unternehmertum zu stärken und das breite Portfolio der Hotellerie für die Zukunft zu erhalten und weiterzuentwickeln.“ Der erste Schritt sei „natürlich“ immer eine Potenzialanalyse und eine entsprechende Prüfung der individuellen Marktfähigkeit der einzelnen Häuser.

„Wir bringen unsere über Jahrzehnte gewachsene ganzheitliche Expertise und unser Verständnis für generationenübergreifende Werte in jede Einzelbetrachtung ein,“ rundet Filip Blodinger ab. „Uns treibt der gesunde Unternehmer-Spirit des Mittelstandes und die Verantwortung für die Branche an.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.