Frasers Hospitality will Präsenz in Deutschland langfristig ausbauen

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Die weltweit agierende Gruppe Frasers Hospitality mit Hauptsitz in Singapur definiert den deutschen Beherbergungsmarkt als zentralen Bestandteil ihrer europäischen Wachstumspläne. Wie die Geschäftseinheit der Frasers Property Group mitteilt, betreibt das Unternehmen aktuell mehr als 100 Häuser in internationalen Metropolen. Der Fokus liegt dabei auf dem Segment der Serviced Apartments und Hotelresidenzen. In Deutschland ist der Konzern derzeit mit vier Standorten in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Leipzig vertreten. Aufgrund der stabilen Nachfrage und einer reifen Hospitality-Landschaft sieht das Unternehmen hierzulande attraktive Investitionsmöglichkeiten.

Entwicklung der Standorte von Frankfurt bis Leipzig

Der Markteintritt in der Bundesrepublik erfolgte im Jahr 2015 mit der Eröffnung des Capri by Fraser in Frankfurt am Main. Es folgten 2017 ein Haus in Berlin Mitte auf der Museumsinsel sowie 2019 die Fraser Suites Hamburg, die in den Räumlichkeiten der historischen Oberfinanzdirektion untergebracht sind. Im Jahr 2020 erweiterte die Gruppe ihr Portfolio um einen Standort in der Altstadt von Leipzig. Nach Angaben des Unternehmens liegen die Preise für eine Übernachtung in den Hamburger Fraser Suites bei 249 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück. Die Häuser der Marke Capri by Fraser sind laut Betreiber ab 115 Euro in Berlin und Frankfurt sowie ab 95 Euro in Leipzig buchbar.

Differenzierung der Markenkonzepte für Langzeitaufenthalte

Das Angebot in Deutschland stützt sich auf zwei unterschiedliche Konzepte für das Wohnen auf Zeit. Die 1998 gegründete Marke Fraser Suites richtet sich an anspruchsvolle Reisende sowie Gäste im Bereich Long-Stay. Hier stehen laut Frasers Hospitality Privatsphäre und ein diskreter Service im Vordergrund, wobei die Apartments die Vorzüge einer eigenen Wohnung mit Hoteldienstleistungen kombinieren. Im Gegensatz dazu verfolgt die Marke Capri by Fraser einen Ansatz für moderne Reisende, bei dem soziale Interaktion und designorientierte Gemeinschaftsflächen wie die Lounge The Den im Fokus stehen. Beide Marken verfügen über funktionale Kücheneinheiten in den Wohneinheiten, um den Gästen Unabhängigkeit zu ermöglichen.

Fokus auf den deutschsprachigen Wirtschaftsraum

Hinter den Ambitionen steht eine wachsende Nachfrage nach flexiblen Unterkunftskonzepten. Laut Frasers Hospitality zählen neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz zu den wirtschaftlich stabilen Märkten mit einem Bedarf an Angeboten zwischen klassischem Hotel und Serviced Living. „Deutschland ist ein wichtiger Markt für Frasers Hospitality und bietet attraktive Investitionsmöglichkeiten, die durch eine stabile Nachfrage und eine reife Hospitality-Landschaft gestützt werden. Wir sind sehr daran interessiert, unsere Präsenz im Land langfristig weiter auszubauen, indem wir unsere operative Expertise, die Stärke unserer Marken sowie lokale Partnerschaften nutzen, die sowohl bei nationalen als auch internationalen Gästen Anklang finden“, erklärt Rebecca Hollants Van Loocke, Chief Operating Officer von Frasers Hospitality.

Globale Marktstellung und wirtschaftlicher Hintergrund

International gilt Frasers Hospitality als einer der am schnellsten wachsenden Akteure im Sektor der Serviced Apartments. Das Geschäftsmodell ist laut Firmenangaben darauf ausgerichtet, entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft nachhaltige Werte zu schaffen. Das Portfolio, das unter anderem 23 Häuser der Marke Fraser Suites umfasst, wurde laut Mitteilung bereits mehrfach für seine Qualitätsstandards ausgezeichnet. Das Unternehmen betont seine Rolle als Partner in der Branche, der auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurückblickt und zeitgemäße Antworten auf neue Formen des Reisens und Wohnens entwickelt.


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