Gorgeous Smiling Hotels übernehmen Rilano-Gruppe

| Hotellerie Hotellerie

Die Gorgeous Smiling Hotels-Gruppe übernimmt mit ihre Tochter, der GS Star, 60-Prozent an der Rilano Group. Die GSH-Gruppe will mit dem Rilano-Kauf in diesem Jahr auf ein Umsatzvolumen von über 100 Millionen Euro kommen.  

Der Vollzug der Übernahme steht unter anderem noch unter dem Vorbehalt des laufenden Fusionskontrollverfahrens. Die Gründer und Geschäftsführer der GSH Andreas Erben und Heiko Grote, haben seit dem Beginn der erfolgreichen Zusammenarbeit mit AUCTUS Capital Partners damit erstmals ein komplettes Portfolio erworben. Die Übernahme soll zum 1. März 2019 erfolgen

Holger Behrens und Bernd Zevens haben 2011 die Rilano Hotels und Resorts gegründet und mit bisher acht Häusern zu einer der erfolgreichsten Hotelgruppen-Neugründungen in Deutschland und Österreich gemacht. Jetzt geht die Gruppe den nächsten Entwicklungsschritt und soll künftig als Eigenmarke unter dem Dach der GSH-Gruppe weiterwachsen. Dafür hat Behrens alle Anteile seines Rilano-Mitgründers übernommen. Nach Abschluss des aktuellen Fusionskontrollverfahrens werden 60 Prozent seiner Rilano-Anteile an die GSH-Gruppe übergehen. Behrens wird weiter als Rilano-Geschäftsführer fungieren. „Wir sind in einer Phase des Wachstums, in der wir mit einem vielseitig aufgestellten, mittelständischen Partner die Marke am besten entwickeln und weitere, auch internationale, Projekte umsetzen können“, begründet Behrens seine Entscheidung und betont zugleich, dass sich für die Rilano-Mitarbeiter im täglichen Ablauf nichts ändern werde.

Das Markenportfolio von Rilano umfasst derzeit The Rilano Hotel, Rilano 24|7 sowie Rilano Resorts mit sieben Häusern in München, Hamburg, Kleve und Wolfenbüttel sowie das Kuhotel by Rilano in den Kitzbüheler Alpen. Als achtes Hotel eröffnet 2019 das Rilano 24|7 Kevelaer.

Andreas Erben von GSH sagt: „Unser Ziel ist, die Marke Rilano, die wir ebenfalls erworben haben, sowie die Marke Arthotel ANA im gehobenen 3- bis 4-Sterne-Boutique-Segment zu etablieren und weiter zu verbreiten. Dafür planen wir zusätzliche Hotelstandorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Großbritannien. Über erste Entwicklungsstandorte finden bereits Gespräche statt.“

Die GSH-Gruppe verfügt aktuell über 79 Hotels und jetzt über die Eigenmarken Arthotel ANA im 2- bis 3-Sterne-Segment sowie Rilano im gehobenen 3- bis 4-Sterne-Bereich. Bis 2020 plant die GSH-Gruppe rund 100 Hotels im Management zu betreiben und somit zur am schnellsten wachsenden deutschen Hotelgruppe aufzusteigen.

Um die Expansion zu beschleunigen ist nicht nur die Anmietung, sondern auch der Erwerb von Immobilien geplant.

Die GSH fun­giert als Dach­ge­sell­schaft für zahl­rei­che Marken und Betriebs­ge­sell­schaf­ten in der inter­na­tio­na­len Hotel­le­rie. Die Grup­pe koor­di­niert unter ihrem Dach Ent­wick­lung, Yield-Management, Ein­kauf und Ver­trieb sowie das Mar­ke­ting ihrer Betriebs­ge­sell­schaf­ten eben­so wie alle juris­ti­schen Ange­le­gen­hei­ten. Glo­bal agie­ren­de Marken wie IHG, Hil­ton oder Wynd­ham sind Fran­chise­part­ner der GSH-Grup­pe. Deren Mar­ken wer­den von dem Unter­neh­men für den euro­päi­schen Markt adap­tiert. Sowohl Neu­bau­vor­ha­ben als auch Bestands­um­wand­lun­gen wer­den krea­tiv kon­zi­piert und kurz­fris­tig umge­setzt. Die Expan­si­on der GSH-Grup­pe in Län­dern wie Deutsch­land, Öster­reich und den Nie­der­lan­den führ­te zu einem Häu­ser­vo­lu­men von aktu­ell 79 Objek­ten in den ver­schie­dens­ten Seg­men­ten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.