Grand Hotel Leicester unter der Marke The Unlimited Collection wiedereröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten hat das Grand Hotel in Leicester seinen Betrieb wieder aufgenommen. Das historische Gebäude wird künftig als Grand Hotel Leicester by The Unlimited Collection geführt. Das Haus, das Anfang des 20. Jahrhunderts im Art-déco-Stil errichtet wurde, kombiniert nach der Neugestaltung sein viktorianisches Erbe mit zeitgemäßen Standards für die Hotellerie.

Zimmerkapazitäten und Veranstaltungsräume

Das Hotel verfügt über insgesamt 104 individuell gestaltete Zimmer. Das Portfolio setzt sich aus Standardeinheiten sowie 19 Premier Rooms und zwei Grand Rooms zusammen. Für den Veranstaltungsbereich stehen verschiedene Tagungsräume zur Verfügung. Das Herzstück bildet dabei die Kings Hall, die eine Kapazität für bis zu 300 Personen bietet. Die historische Bedeutung des Hauses wird durch die Gästeliste unterstrichen, auf der unter anderem Mitglieder der britischen Königsfamilie sowie Winston Churchill verzeichnet sind.

Gastronomisches Konzept und lokale Anbindung

Die kulinarische Versorgung erfolgt über das Restaurant O.W at The Grand, welches durchgehend vom Frühstück bis zum Abendessen geöffnet ist. Neben gehobener Küche wird dort ein klassischer Afternoon Tea angeboten. Die angeschlossene Bar konzentriert sich auf ein Sortiment an Ginsorten, die von Destillerien aus der Region bezogen werden. Die Lage des Hotels im Zentrum von Leicester ermöglicht den Zugang zu den historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Kathedrale von Leicester mit der Grabstätte von König Richard III. sowie zahlreiche viktorianische Bauten sind fußläufig erreichbar. Die Stadt in den East Midlands liegt etwa 170 Kilometer nördlich von London und gehört aufgrund ihrer römischen Ursprünge zu den ältesten Siedlungen Englands.

Globale Strategie von The Ascott Limited

Mit der Wiedereröffnung in Leicester umfasst das Portfolio der Marke The Unlimited Collection, die zum Konzern The Ascott Limited gehört, weltweit acht Standorte. Die Marke verfolgt das Ziel, Häuser mit besonderer historischer oder kultureller Identität zu integrieren. Aktuell ist die Kollektion neben Leicester in Edinburgh und Dublin im europäischen Raum sowie in Singapur mit drei verschiedenen Häusern und in den vietnamesischen Städten Hoi An und Sam Son vertreten. Für die Jahre 2026 und 2027 plant der Konzern eine weitere Expansion der Marke. Geplante Standorte für künftige Neueröffnungen befinden sich in Marokko, Indonesien und Malaysia.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.