Günstigste und teuerste Flughafenhotels

| Hotellerie Hotellerie

Wie weit ist es vom Gate zum Flughafenhotel? Was kostet die Übernachtung. Die Hotel-Buchungsplattform By Hours hat seine Daten für das jeweils nächstgelegene Hotel an den zehn größten deutschen Flughäfen sowie den zehn größten anderen europäischen Airports ausgewertet.

Das Ergebnis: Das teuerste deutsche Flughafenhotel steht in München. Im Hilton Hotel Munich Airport ist gemäß der Auswertung mit Preisen ab 136 Euro für eine Übernachtung im Standard-Doppelzimmer zu rechnen. Es folgen das Sheraton Frankfurt Airport mit 129 Euro und das Sheraton Düsseldorf Airport mit 125 Euro. Außerhalb Deutschlands verlangt das Sheraton Amsterdam Airport Hotel mit 199 Euro am meisten. Die zweitteuerste Unterkunft ist das Hotel Air Rooms in Barcelona mit 195 Euro.

Mit Abstand am günstigsten in Deutschland ist das Intercity Hotel Brandenburg am Flughafen Berlin Schönefeld mit Preisen ab 50,40 Euro. Das Maritim Airport Hotel Hannover liegt mit 92,15 Euro auf Platz zwei. In Europa sind das Hôtel Ibis Paris Coeur d’Orly Airport mit 76 Euro und das Leonardo London Heathrow Hotel mit 79 Euro die günstigsten.
Die meisten der Hotels haben 4 oder 4,5 Sterne. Aus der Reihe fallen das Intercity Hotel Brandenburg und das Hôtel Ibis Paris Coeur d’Orly Airport sowie das Londoner Bloc Hotel Gatwick mit je 3 Sternen. Ebenso das Hotel Air Rooms Madrid Airport mit 3,5 Sternen sowie das Sheraton Frankfurt Airport mit 5 Sternen. Das Hotel in Frankfurt ist mit 1008 Zimmern auch das mit Abstand größte, das Hotel Air Rooms Barcelona Airport mit nur 10 Zimmern das kleinste.

Was die Entfernung vom Flughafen angeht, liegen das Hello Sky Rome Airport, das Hotel Air Rooms Barcelona und das Hotel Air Rooms Madrid vorne – sie befinden sich nämlich im jeweiligen Flughafengebäude. In Deutschland befinden sich das Hilton Hotel München und das Radisson Blu Hotel Hamburg jeweils nur 100 Meter vom Flughafen entfernt. Das Wyndham Stuttgart Messe Airport ist hier mit 600 Metern am weitesten weg. Auch das Leonardo London Heathrow Hotel ist mit etwa 1,2 Kilometern vergleichsweise weit entfernt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.