H-Hotels plant Brauerei in Bad Arolsen

| Hotellerie Hotellerie

H-Hotels plant in der hessischen Kleinstadt Bad Arolsen den Bau einer eigenen Brauerei. Der Gerstensaft hat in der Stadt eine lange Tradition: Bereits im Jahr 1131 wurde dort schon Bier gebraut. Medienberichten zufolge gibt es nun Pläne für eine neue Brauerei samt Hotel und Biergarten. Demnach habe H-Hotels im Dezember eine rund ein Hektar große Fläche rund um das Hofbrauhaus gekauft. Gebraut werden sollen zunächst 15.000 Hektoliter. Dazu sollen bis zu 30 Vollzeitstellen geschaffen werden. 

Sie wollen ein richtig gutes Bier brauen. Regional und nachhaltig mit Bezug auf die Tradition in Arolsen, erklärte Vorstand Alexander Fitz. Wie die Lokalmedien berichten, müssten zunächst Gebäude abgerissen werden. An deren Stelle könnte dann ein großer Biergarten entstehen. Das Hofbrauhaus selbst soll demnach in ein Hotel umgewandelt werden. Die Brauerei bekäme eine eigene Halle. Dem Bürgermeister der Stadt schienen die Pläne zu gefallen: Das Projekt passe wunderbar in ihr Tourismuskonzept und die Stadtentwicklung, erklärte Jürgen van der Horst. 

Bevor es mit der Brauerei und dem Hotel weitergeht, müssen den Berichten zufolge nun die notwendigen Voraussetzungen wie Emissionsschutz, Verkehrserschließung, Bauleitplanung, Denkmalpflege und Fördermöglichkeiten geschaffen werden. Laufe alles wie geplant, könnte es Ende 2020 bereits das erste Bier aus Bad Arolsen geben. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.