Herbstferien: Noch freie Betten in Mecklenburg-Vorpommern

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Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hofft auf zahlreiche Gäste während der Herbstferien. «Wir sind zuversichtlich, es gibt aber auf jeden Fall überall in Mecklenburg-Vorpommern noch freie Quartiere», sagte Lars Schwarz, Präsident  des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern. 

Bei einer guten Wetterlage hoffe er auf kurzfristige Buchungen. Gäste würden ihren Aufenthalt immer kurzfristiger buchen, sagte Schwarz. Es gebe noch freie Kapazitäten in fast allen Segmenten. Man sei zuversichtlich, ähnliche Herbstübernachtungszahlen wie im Vorjahr zu erreichen. Besonders gefragt seien Häuser mit Wellnessangeboten. 

Dehoga: Schwerin wegen Weltkulturerbes sehr gefragt

Zudem habe es um Schwerin einen «Hype» gegeben wegen des Weltkulturerbes. Das Residenzensemble Schwerin – zu dem beispielsweise das Schloss gehört – ist seit Ende Juli Weltkulturerbe der Unesco. 

Der Chef des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf, hofft ebenfalls auf Gäste im Herbst. «Wir sind nicht so gut wie erhofft ins Jahr gestartet und haben von vielen Seiten aus der Tourismusbranche Signale bekommen, dass wir auf den Herbst setzen müssen, um am Ende des Jahres eine positive Bilanz ziehen zu können.» Eine Branchenbefragung habe gezeigt, dass es «viele zufriedene, aber auch viele unzufriedene Gastgebende» gebe. 

Leichtes Plus bei Übernachtungszahlen

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist nach einer Erhebung des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) auf Wachstumskurs. Die Zwischenbilanz für den Zeitraum Januar bis Juli 2024 zeige einen leichten Anstieg der Übernachtungszahlen in gewerblichen Betrieben gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 um 1,8 Prozent auf 18,5 Millionen.

Allerdings steht die Branche vor deutlichen Herausforderungen, und in der Gastronomie ist die Stimmung eher gedimmt als optimistisch. Laut dem Tourismusbarometer MV liegt die durchschnittliche Zimmerrate im Nordosten derzeit bei 143 Euro pro Nacht - ein Anstieg um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2023. (dpa)


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