Hilton setzt auf Smartphone-Steuerung 

| Hotellerie Hotellerie

Bis Hotels komplett sprachgesteuerte Gästezimmer anbieten, dauert es noch eine Weile. Hilton Worldwide hat nun aber einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und der eigenen App eine neue Fernbedienungsfunktion hinzugefügt. Damit können Nutzer der Hilton Honors App in ausgewählten Hotels zum Beispiel den Fernseher, die Beleuchtung und die Temperatur im Zimmer steuern. 

Damit das neue Feature auch funktioniert, muss das Hotel allerdings über eines der fast 500 Zimmer verfügen, die bereits auf die neue Technologie umgestellt wurden. Bis Ende des Jahres sollen etwa 1.000 Zimmer mit der entsprechenden Technologie ausgestattet sein. Bis der Service in allen Häusern Standard ist, wird es aber noch einige Jahre dauern. 

Neben einem verbesserten Service für die Gäste erhofft sich Hilton auch Vorteile im betrieblichen Alltag. So könnte die App zum Beispiel zum Strom sparen ermutigen, in dem die Klimaanlage mit den Zeitplänen der Gäste synchronisiert wird. Ist für eine längere Zeit niemand im Zimmer, muss schließlich auch die Klimaanlage nicht betrieben werden. Darüber hinaus könnten auch rein kommerzielle Vorteile für Hilton entstehen, da die Nutzer der App Mitglied im Honors-Programm sein müssen. Daher setzt Hilton darauf, dass sich immer mehr Reisende dem Programm anschließen und künftig auch direkt buchen werden. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.