Hilton steigert Gewinn im dritten Quartal

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Hilton hat im dritten Quartal 2026 den Nettogewinn auf 536 Millionen US-Dollar gesteigert. Im Vorjahreszeitraum hatte der Hotelkonzern 421 Millionen US-Dollar verdient. Die vergleichbaren Zimmererlöse je verfügbarem Zimmer (RevPAR) legten währungsbereinigt um 5,8 Prozent zu. Die Gesamterlöse einschließlich Kostenerstattungen stiegen von 3,12 auf 3,325 Milliarden US-Dollar.

Hilton steigert Gewinn und Gebühreneinnahmen im dritten Quartal

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted EBITDA) erhöhte sich von 976 Millionen auf 1,058 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg von 1,78 auf 2,37 US-Dollar. Bereinigt um Sondereffekte lag der Wert bei 2,45 US-Dollar nach 2,11 US-Dollar im Vorjahresquartal.

Die Erlöse aus Management- und Franchisegebühren nahmen um 9,5 Prozent zu. Die ausgewiesenen Gesamterlöse von 3,325 Milliarden US-Dollar umfassen neben den eigentlichen Erlösen von 1,358 Milliarden US-Dollar auch 1,967 Milliarden US-Dollar an Kostenerstattungen. Im Vorjahresquartal hatten die entsprechenden Werte bei 1,283 Milliarden beziehungsweise 1,837 Milliarden US-Dollar gelegen.

Für die ersten neun Monate des Jahres meldete Hilton einen Nettogewinn von 1,401 Milliarden US-Dollar nach 1,163 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Adjusted EBITDA stieg in diesem Zeitraum von 2,779 auf 3,013 Milliarden US-Dollar. Der vergleichbare RevPAR erhöhte sich in den ersten neun Monaten währungsbereinigt um 4,7 Prozent.

Konzern eröffnet 182 Hotels und erweitert Entwicklungspipeline

Im dritten Quartal nahm Hilton nach eigenen Angaben 182 Hotels mit insgesamt 27.000 Zimmern in sein System auf. Daraus ergaben sich netto 23.000 zusätzliche Zimmer. Unter den Neueröffnungen waren das Hale Hokuala Kauai der Curio Collection auf Hawaii sowie das Den Bengaluru der Marke LXR Hotels & Resorts in Indien. Außerdem eröffnete der Konzern seine ersten Häuser unter der Marke Select by Hilton.

Im Laufe des Quartals kamen weitere 30.500 Zimmer zur Entwicklungspipeline hinzu. Zum 30. September umfasste diese 3.869 Hotels mit insgesamt 543.100 Zimmern in 135 Ländern und Territorien. Dazu zählten 26 Länder und Territorien, in denen Hilton bislang nicht vertreten war. Fast die Hälfte der geplanten Zimmer befand sich laut Unternehmen im Bau; mehr als die Hälfte lag außerhalb der USA.

Das gesamte Hilton-System umfasste zum Quartalsende 9.620 Häuser mit rund 1,408 Millionen Zimmern. In dieser Zahl sind 126 Häuser von Hilton Grand Vacations enthalten. Ohne diese Timeshare-Häuser weist der Bericht 9.494 Hotels mit rund 1,386 Millionen Zimmern aus.

Hilton rechnet für 2026 mit weiterem RevPAR-Wachstum

Für das Gesamtjahr erwartet Hilton weiterhin einen Anstieg des vergleichbaren, währungsbereinigten RevPAR um vier bis 4,5 Prozent gegenüber 2025. Der Nettogewinn soll zwischen 1,909 und 1,923 Milliarden US-Dollar liegen. Beim Adjusted EBITDA erwartet das Unternehmen eine Spanne von 4,060 bis 4,080 Milliarden US-Dollar.

Für das vierte Quartal prognostiziert Hilton ein RevPAR-Wachstum zwischen drei und 3,5 Prozent. Das Unternehmen verweist zugleich auf mögliche Belastungen durch die US-Zwischenwahlen und die zunehmenden Auswirkungen der Lage im Nahen Osten. Für das Gesamtjahr plant Hilton eine Kapitalrückführung von rund 3,5 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre.

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