Hotel Falter: Positiver Trend nach Umbau

| Hotellerie Hotellerie

Der nachhaltige Umbau des Gastro- und Barbereichs im Hotel Falter in Drachselsried zeigt langfristige wirtschaftliche Auswirkungen. Wie der Betrieb mitteilt, setzt sich das im Vorjahr begonnene Umsatz- und Buchungsplus auch im Jahr 2026 fort. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung im Restaurantsegment des familiengeführten Hauses.

Verdopplung der Gästezahlen im Restaurant

Innerhalb weniger Monate hat sich das tägliche Gästeaufkommen im Hotelrestaurant nahezu verdoppelt. Wurden zuvor rund 200 Essen pro Tag ausgegeben, liegt die Zahl mittlerweile bei bis zu 400 Speisen. Um der gestiegenen Nachfrage und den damit verbundenen Anforderungen an Servicequalität und Wartezeiten gerecht zu werden, hat die Geschäftsführung operative Anpassungen vorgenommen. Zur Unterstützung der Prozessoptimierung wurde Stefan Marquardt beratend hinzugezogen.

Prozessoptimierung mit externer Beratung

Im Fokus der Zusammenarbeit mit Marquardt stand die Analyse und Neustrukturierung der internen Abläufe. Dabei wurden vor allem die Küchenprozesse sowie die Schnittstellen zwischen Service und Küche optimiert. Das bestehende kulinarische Konzept blieb dabei unangetastet. Marinus Falter, Geschäftsführer des Hotels, betont, dass Stefan Marquardt wertvolle Impulse gegeben habe, die besonders betriebsblinde Bereiche betrafen. Die Anpassungen hätten sich bereits im Alltag bewährt und ermöglichten es, das höhere Gästeaufkommen effizienter abzufedern, während die Qualität stabil bleibe.

Personeller Ausbau und strukturelle Anpassungen

Das Wachstum des Betriebs zieht auch personelle Veränderungen nach sich. Um die steigende Nachfrage organisatorisch bewältigen zu können, schafft das Hotel Falter derzeit mehrere neue Stellen. Unter anderem wird die Position einer Assistenz der Geschäftsleitung neu besetzt. Diese soll künftig zentrale Abläufe im Hotelalltag koordinieren, überwachen und weiterentwickeln. Laut Falter seien professionelle Strukturen die notwendige Basis für ein gesundes Wachstum des Unternehmens.

Geplante Erweiterung der Zimmerkapazitäten

Nach der Neugestaltung der öffentlichen Bereiche plant das Hotel Falter nun den nächsten baulichen Schritt. Das aktuelle Kontingent von 20 Zimmern soll in naher Zukunft auf rund 30 Einheiten erweitert werden. Damit reagiert der Betrieb auf die anhaltende Nachfrage nach seinem spezifischen Konzept. Das Haus positioniert sich als Rockhotel und kombiniert Wellnessangebote sowie regionale Küche mit einem Rock-Thema und nachhaltigem Design. Die aktuellen Kennzahlen bestätigen laut Geschäftsführung, dass diese klare Marktpositionierung wirtschaftlich tragfähig ist.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.

Six Senses zieht ein Jahr nach dem Start ihres Female Wellness Programms eine positive Bilanz. Das Angebot kombiniert medizinische Diagnostik mit Ernährungsstrategien und ist bereits an mehreren Standorten verfügbar.

Das Berliner Hotel Das Stue erweitert sein digitales Angebot durch den neuen Video-Podcast „Man wird doch wohl fragen dürfen“. In der ersten Folge spricht General Manager Zeèv Rosenberg mit dem Moderator Dominik Porschen über die Hintergründe des Hauses.

Hyatt hat die Unterzeichnung des Vertrags für das Hyatt Select Berlin Prenzlauer Berg bekanntgegeben. Bei dem Projekt handelt es sich um das erste Haus der Marke Hyatt Select außerhalb der USA seit der Markteinführung.