Hotel Seegut Zeppelin öffnet am Bodenseeufer

| Hotellerie Hotellerie

Mitten in einem alten Landschaftspark direkt am Bodensee liegt das neue Hotel Seegut Zeppelin, das am 6. Mai öffnet. Nur 50 Meter ist das Ufer von den mit lasiertem Fichtenholz verkleideten Hotelgebäuden rund um die Villa Gminder in Friedrichshafen-Fischbach entfernt.

Die Ausstattung der Hotelbauten setzt auf natürliche Materialien und hochwertiges Design, die Küche auf ein Konzept mit vegetarischem Schwerpunkt. Das Seegut Zeppelin wird über einen eigenen Seezugang verfügen. Keine Straße oder öffentlicher Weg liegt dazwischen. Die historische Villa Gminder mit ihren neogotischen Gewölben und einer großen Terrasse zum See wird das Restaurant Pinus beherbergen. Benannt ist es nach einer beeindruckenden Schwarzkiefer zwischen Restaurant und Seeufer.

Vier Neubauten nehmen das denkmalgeschützte Villengebäude in ihre Mitte. Sie fügen sich mit dunkel lasierten Fichtenholzfassaden und begrünten Zeltdächern in die Uferlandschaft ein. Ihre Namen – Haus Ferdinand, Haus Helena, Haus Isabella und Haus August – erhalten sie von Mitgliedern der berühmten Familie Zeppelin. In den Solitärbauten sind insgesamt 62 Zimmer untergebracht. Die Seminar- und Veranstaltungsräume für bis zu 100 Personen haben ihren Platz in den dem See zugewandten Bauten. Im Gebäude beim Obstgarten befinden sich der Saunabereich mit eigenem Parkzugang sowie ein Fitnessraum.
 

Küchenkonzept mit vegetarischem Fokus

Die Küche des Restaurant Pinus setzt einen vegetarischen Schwerpunkt. Sie orientiert sich an den Prinzipien von Slow Food und setzt auf eine möglichst vollständige Verarbeitung der regional erzeugten Lebensmittel. Die Karte stellt das Sharing-Prinzip in den Mittelpunkt – mit unterschiedlichen Komponenten, die gleichzeitig auf den Tisch kommen. Die klassische Speisenfolge wird dabei aufgehoben. Pflanzliche Erzeugnisse dürfen die Hauptrolle spielen, Fleisch tritt nur in einer Nebenrolle auf. Die Getränkekarte legt neben Bodenseeweinen und -spirituosen den Fokus auf alkoholreduzierte und alkoholfreie Essensbegleiter wie Tee, fermentierte Essenzen und Getränke auf Basis von Kräuterextrakten.

Eigentümer des Seegut Zeppelin ist die Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Ausgestattet und geführt wird das Hotel von Sandra und Hendrik Fennel. Sie haben bereits im Jahr 2016 den Betreiberzuschlag erhalten. Von ihnen stammt das Konzept, das auf Nachhaltigkeit, Design, Genuss und Ruhe setzt.

«Das Seegut Zeppelin ist ein ganz außergewöhnliches Hotel. Man spürt den Geist des Ortes in all seinen Facetten: das beeindruckende Panorama, die über Jahrzehnte gewachsene Natürlichkeit des Gartens, die zurückhaltende Architektur, die sich respektvoll in die geschützte Landschaft rund um die Villa Gminder einfügt. Das gesamte Ensemble strahlt angenehme Ruhe aus und lässt jeden Besucher den besonderen Wert des Ortes spüren», so Hendrik Fennel.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.