Hotel- und Kasino-Hack bei MGM kostete rund 100 Millionen Dollar

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Ein Hacker-Angriff hat den Kasinos und Hotels des MGM-Konzerns schweren finanziellen Schaden zugefügt. Durch die Attacke im September werde das bereinigte operative Ergebnis um rund 100 Millionen Dollar (etwa 95 Mio Euro) niedriger ausfallen, teilte der Konzern am Donnerstag (Ortszeit) mit. Mit rund zehn Millionen Dollar hätten IT-Berater und Anwaltskosten zu Buche geschlagen.

Die Hacker-Attacke Mitte September hatte vor allem die Hotels und Kasinos von MGM in Las Vegas teilweise lahmgelegt. Gäste mussten zum Teil mit Papier und Kugelschreiber einchecken, Spielautomaten hatten Probleme, beim Bezahlen mit Kreditkarten gab es Aussetzer. Durch Ausfälle der Websites gab es auch weniger Buchungen. Die Auslastung der Zimmer lag im September laut MGM bei 88 Prozent im Vergleich zu 93 Prozent ein Jahr zuvor.

Die Hacker kamen dem Finanzdienst Bloomberg zufolge in die Computersysteme von MGM durch einen Trick: Einer von ihnen gab sich als ein Mitarbeiter aus, der sich nicht in seinen PC einloggen kann.

Laut MGM erbeuteten die Angreifer Daten einiger Kunden, die vor 2019 in den Hotels abgestiegen waren. Dazu gehörten neben den Namen und Kontaktinformationen zum Teil auch Passnummern, teilte der Konzern in einem Brief die Kunden mit. (dpa)


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