Hotelikone: New Yorker Plaza Hotel schließt ab Januar 2027 für mindestens vier Jahre

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Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 für mindestens vier Jahre schließen. Das kündigt das Haus in seiner Pressemitteilung an. Anlass seien geplante Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade.

Die Komplexität des Vorhabens und die erheblichen Beeinträchtigungen des Betriebs machten die Schließung während der Arbeiten erforderlich, erklärt das Hotel. Einen konkreten Wiedereröffnungstermin nennt die Mitteilung nicht.

Das Hotel treibt die Planung für die Fassadenrestaurierung voran

Umfang und Komplexität der Fassadenarbeiten erforderten eine detaillierte Vorbereitung sowie die Abstimmung mit den beteiligten Stellen. Die geltenden Anforderungen des Denkmalschutzes seien einzuhalten. Weitere Fragen zur Planung und Durchführung würden noch geprüft.

Bei dem Vorhaben berücksichtige das Haus den langfristigen Erhalt des Gebäudes sowie die Sicherheit von Gästen, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit.

Das Plaza eröffnete 1907 am Südrand des Central Parks

Das am 1. Oktober 1907 eröffnete Hotel steht an der Fifth Avenue am Südrand des Central Parks in Manhattan. Nach dem vorliegenden Wikipedia-Eintrag entstand das von Henry Janeway Hardenbergh entworfene Gebäude zwischen 1905 und 1907. Ein gleichnamiges Vorgängerhotel an diesem Standort war für den Neubau abgerissen worden.

Die New Yorker Denkmalschutzkommission stellte die Fassade 1969 unter Schutz. Acht öffentliche Innenräume folgten 2005. Seit 1978 ist das Plaza im National Register of Historic Places verzeichnet; 1986 erhielt es den Status einer National Historic Landmark.

Beim früheren Umbau entstanden im Plaza auch private Eigentumswohnungen

Nach dem Verkauf an Elad Properties im Jahr 2004 wurde das Gebäude umgebaut. Dabei wurde ein Teil der Hotelzimmer in Eigentumswohnungen umgewandelt. Die Wiedereröffnung fand am 1. März 2008 statt, wie der Wikipedia-Eintrag dokumentiert.

Das Plaza diente zudem als Schauplatz mehrerer Filme, darunter Alfred Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ und „Kevin – Allein in New York“.

Im September 1985 verständigten sich im Hotel Vertreter der fünf Staaten USA, Japan, Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und Großbritannien im Plaza-Abkommen darauf, auf eine Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Yen und der Deutschen Mark hinzuarbeiten.

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