Nordrhein-Westfalens Hotelbranche ist im Aufwind. Wie das Statistikamt IT.NRW in Düsseldorf mitteilte, stieg die Anzahl der Übernachtungen in Hotels und anderen Beherbergungen im ersten Halbjahr um vier Prozent auf 26,9 Millionen und damit so viele wie noch nie in einem ersten Halbjahr.
Die Anzahl der Gäste-Ankünfte kletterte um sechs Prozent auf 12,3 Millionen - auch das war ein Höchstwert. Das Interesse ausländischer Gäste an dem Bundesland nahm deutlich zu, die Anzahl ihrer Ankünfte zog um zwölf Prozent auf 2,8 Millionen an.
Heike Döll-König vom Landesverband Tourismus NRW wertete die Entwicklung als «ein starkes Zeichen für die Attraktivität des Reiselandes Nordrhein-Westfalen», zumal die Höchstwerte in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erreicht worden seien. Die Zuwächse in NRW lägen über dem Bundesschnitt.
Allerdings sei die Attraktivität des Reiselandes kein Selbstläufer, so die Branchenvertreterin. «Damit Nordrhein-Westfalen auch künftig im Wettbewerb um Gäste bestehen kann, braucht es weiterhin Investitionen in die touristische Infrastruktur, in Qualität und Digitalisierung.»
Tourismus schaffe Wertschöpfung, sichere Hunderttausende Arbeitsplätze in NRW und stärke Einzelhandel, Handwerk, Kultur, Freizeitwirtschaft und viele weitere Branchen. (dpa)













