HSMA Deutschland startet Social Media Award

| Hotellerie Hotellerie

Der Fachverband will zukünftig Hotels für ihr Engagement in den sozialen Netzwerken auszeichnen. Gerade im Rahmen der Corona-Pandemie stellen sie oft die einzige Verbindung zu dem Gast dar.

Die Corona-Krise gilt auch als Treiber der Digitalisierung. Neben internen Prozessen oder technologischen Innovationen, die unter anderem einen kontaktlosen Check-in inklusive digitalem Meldeschein ermöglichen, gewinnen die sozialen Medien weiter an Relevanz, wenn es um die Vermarktung des Hotels oder die direkte Kommunikation mit dem Gast geht.

„Reisende haben die Lockdowns auch verstärkt genutzt, um sich beispielsweise auf Instagram für die nächste Reise inspirieren zu lassen. Einige Hoteliers haben wiederum diese Chance und Möglichkeit genutzt, die Präsenz zu erhöhen oder trotz leer stehenden Betten in den sozialen Netzwerken weiter aktiv zu sein, um über die Lage zu Covid-19 im Kontext von Reisen zu informieren“, so Zeèv Rosenberg, stellvertretender Präsident der HSMA Deutschland e.V. 

Die teilnehmenden Hotels können sich in Kürze für unterschiedliche Kategorien für den HSMA Social Media Award bewerben. Zu den aktuell geplanten Kategorien gehören Neukundengewinnung, Kundenbindung, Covid-19-Kommunikation und HR & Employer Branding.

Der Verband wird im kommenden Monat über weitere Details zu den Teilnahmebedingungen informieren. Darüber hinaus wird eine Jury aus Branchenexperten zusammengestellt, die anschliessend die Gewinner auswählt.

Die Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland e.V. (HSMA) ist der Fachverband für die Fach- und Führungskräfte aus Sales und Marketing in Hotellerie & Tourismus. Sie bildet das Netzwerk und den Wissenspool zu allen relevanten Sales & Marketing Themen der Hospitality Branche. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.