Hyatt startet mit 300-Zimmer-Resort in Zypern

| Hotellerie Hotellerie

Die Hyatt Hotels Corporation hat eine Managementvereinbarung mit Anolia Holdings Limited für das Grand Hyatt Limassol bekanntgegeben. Hyatt wird damit sein erstes Hotel auf der Insel Zypern eröffnen. Das Resort mit 300 Zimmern ist für 2025 geplant.

Das neu gebaute Resort wird sich an einem Strand östlich von Limassol befinden. Das Resort mit 300 Zimmern wird über einen 4.000 Quadratmeter großen Beachclub mit Spa- und Fitnessbereich sowie einen Innen- und zwei Außenpools verfügen. Hinzu kommen fünf verschiedene Gastronomie-Bereiche sowie eine Veranstaltungsfläche von 1.400 Quadratmetern. Das Grand Hyatt Limassol wird somit das Herzstück des Zaria Resorts sein, einer Mehrzweck-Luxusanlage, zu der auch Wohnappartements und Privatvillen mit einer Gesamtfläche von mehr als 80.000 Quadratmetern gehören.
 

„Wir freuen uns, mit Anolia Holdings Limited zusammenzuarbeiten, um die Marke Grand Hyatt auf Zypern, einem der beliebtesten Reiseziele Europas, zu etablieren“, so Takuya Aoyama, Vice President Development für Europa und Afrika bei Hyatt. „Das Grand Hyatt Limassol ist für unsere Wachstumsstrategie in Europa ein wichtiger Meilenstein. Wir erweitern damit unsere Präsenz in den bedeutenden Urlaubsdestinationen im Mittelmeerraum.“

„Wir freuen uns sehr, mit Hyatt für dieses Projekt zusammenzuarbeiten“, erklärt Alexander Iakowlew, Direktor von Anolia Holdings. „Die Marke Grand Hyatt ist ein Synonym für Luxus, mit der Gäste die authentische Kultur der Destination erleben. Mit Limassol als Finanzhauptstadt Zyperns wird das Hotel nicht nur für Freizeitreisende, sondern auch für Geschäftsreisende und Veranstalter ein attraktives Ziel werden. Zudem wird das Grand Hyatt Limassol das Herzstück des Zaria Resorts werden.“

Die Ankündigung des Grand Hyatt Limassol folgt auf eine Ausweitung der Markenpräsenz von Hyatt in Europa in den letzten zwölf Monaten. Im Jahr 2019 wurden in der Region neun neue Hotels eröffnet, vier weitere in Barcelona, Manchester und Frankfurt kamen 2020 dazu. Bis Ende 2023 sollen über 20 neue Hotels folgen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.