Hyatt-Umfrage zeigt neue Trends für Hochzeiten und Flitterwochen

| Hotellerie Hotellerie

Eine neue Umfrage der Hotelkette Hyatt liefert aktuelle Zahlen zum Buchungs- und Ausgabeverhalten bei Hochzeiten und Flitterwochen. Nach Angaben des Unternehmens, das für die Erhebung 2.002 Personen in Deutschland befragen ließ, wählten 58 Prozent der Befragten Deutschland als präferierten Ort für die eigene Hochzeitsfeier. Für Auslandszeiträume liegt Italien mit 16 Prozent an erster Stelle der präferierten Destinationen, gefolgt von den Malediven mit 12 Prozent und Spanien mit 10 Prozent.

Befragte planen festes Budget für Unterkünfte ein

Das ideale Budget für eine Hochzeit beziffern die Umfrageteilnehmer auf durchschnittlich 29.691,50 Euro. Für die Location sowie die Unterbringung der Gäste werden dabei im Schnitt 30,8 Prozent der Gesamtsumme vorgesehen. Die Ausgabebereitschaft unterscheidet sich nach Altersklassen: Während Befragte im Alter zwischen 25 und 34 Jahren ein ideales Budget von 42.602 Euro nennen, beläuft sich die Summe bei den 18- bis 24-Jährigen auf 46.310 Euro.

Als bevorzugte Veranstaltungsstätte nennen 25 Prozent ein Restaurant, während 20 Prozent eine Feier im Garten oder Park präferieren. Für den Bereich der Hotellerie sprechen sich 14 Prozent für ein All-inclusive-Resort aus. Zwölf Prozent favorisieren ein Fünf-Sterne-Hotel, zehn Prozent ein Boutiquehotel, sieben Prozent ein Spa-Hotel und zwei Prozent ein Golf-Resort. Als entscheidende Faktoren bei der Hotelauswahl nennen 55 Prozent ausreichend Platz für die Gäste sowie 38 Prozent bezahlbare Angebotspakete.

Italien führt Rangliste der Flitterwochenziele an

Für die anschließenden Flitterwochen verzeichnet die Erhebung durchschnittlich geplante Ausgaben von rund 9.000 Euro. Als beliebtestes Reiseziel nennen 23 Prozent der Befragten Italien. Auf den weiteren Plätzen folgen Frankreich mit 13 Prozent, die Malediven mit 11 Prozent, Spanien mit 10 Prozent und Griechenland mit neun Prozent.

Bei der Auswahl des Reiseziels steht für 51 Prozent der Befragten das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund, während 46 Prozent die Wetteraussichten als entscheidend anführen. Zudem verweist das Unternehmen auf veränderte Reiseformen: 37 Prozent der Befragten ziehen eine Erholungsreise vor der Hochzeit in Betracht, 34 Prozent befürworten verkürzte Flitterwochen und 25 Prozent zeigen sich offen für eine Begleitung durch enge Freunde während der Hochzeitsreise.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Google baut seine Hotelsuche in Europa um – und ausgerechnet Booking.com, Expedia und andere Vermittler könnten dadurch prominenter werden. Google warnt vor Nachteilen für lokale Unternehmen, während frühere Tests bereits deutliche Traffic-Verluste bei Hotels gezeigt hatten.

Hotelgäste lassen sich Essen längst ins Hotel liefern. Mehrere Hotelunternehmen binden Lieferdienste inzwischen gezielt in ihre Angebote ein: tent Hotels schafft eigene Bereiche für Lieferessen, Wyndham und Hilton arbeiten mit Grubhub, Marriott mit Uber – und Accor plant eine Uber-Partnerschaft auch in Deutschland.

Der Hotelverband Deutschland veröffentlicht die zweite Staffel seines Podcasts Zukunft Hotel mit zehn neuen Episoden und beleuchtet zum Auftakt aktuelle Fragen zu Betreiberverträgen und Hotelimmobilien.

Die Motel One Group hat ein neues Hotel mit 177 Zimmern in der Koblenzer Innenstadt eröffnet. Das Innenraumkonzept des Hauses greift den Zusammenfluss von Rhein und Mosel auf.

Auf dem ehemaligen Knorr-Bremse-Areal in München-Milbertshofen soll ein neues Quartier entstehen. Teil der Planung ist ein 88 Meter hohes Hochhaus mit Hotel und Skybar.

Iremis kauft das Novotel Freiburg am Konzerthaus für rund 28 Millionen Euro von Deka Immobilien. Nach einer Sanierung soll das Hotel mit 219 Zimmern im Herbst 2027 unter der Marke Scandic wiedereröffnet werden.

Europas Hotelinvestoren konzentrieren sich auf gehobene und luxuriöse Hotels. Im ersten Halbjahr 2026 floss die Hälfte des Investitionsvolumens in „Upper Upscale“- und „Upscale“-Hotels, während die Zahl der Transaktionen über 100 Millionen Euro um 30 Prozent stieg.

Die Centralis Immobilien Gruppe hat in einer Doppeltransaktion zwei ehemalige Hotels am Kölner Hauptbahnhof erworben. Die Gebäude sollen nun saniert und zu Serviced Apartments mit insgesamt 233 Einheiten umgebaut werden.

1912 Hotels hat die Übernahme und den Betrieb im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrags der Marbella Old Town Hotel Collection im spanischen Marbella bekanntgegeben. Mit den neuen Häusern startet auch die neue Marke 1912 Collection.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Booking.com wegen des Empfehlungssystems bei der Unterkunftssuche auf einer Karte verklagt. Der vzbv beanstandet die Angaben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu den Kriterien, nach denen Inhalte abhängig vom Hinein- oder Herauszoomen vorgeschlagen werden.