Hyatt verzeichnet in Deutschland einen Anstieg bei Geschäftsreiseanfragen

| Hotellerie Hotellerie

Die Hyatt Hotels verzeichneten im ersten Quartal 2024 mehr als 31.000 Anfragen für Meetings, Incentives, Konferenzen und Ausstellungen in Europa, was einem Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023 entspricht. Das Unternehmen führt diese Entwicklung auf die veränderten Präferenzen bei Geschäftsreisen zurück.

Mehr als 5.500 der Anfragen entfielen auf die deutschen Hyatt-Häuser, was einem Wachstum von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland verzeichnete bereits im Vorjahr einen Anstieg der Geschäftsreiseanfragen um 31 Prozent. Insgesamt gab es 2023 mehr als 17.500 Anfragen für Übernachtungen und/oder Tagungsräume für geschäftliche Zwecke auf dem deutschen Markt. 

„Die Welt und auch die Hospitality-Industrie haben sich nach der Pandemie verändert. Das Geschäft läuft wieder und Unternehmen konzentrieren sich stärker auf kreative Möglichkeiten, innovative und hochwertige Veranstaltungen anzubieten", kommentiert Paul Dalgleish, VP Sales, Revenue and Business Development EAME. "Bleisure, eine Kombination aus Geschäfts- und Freizeitreisen, war eine der wichtigsten Triebfedern für den Boom der Geschäftsreisebuchungen nach Covid-19 und ist ein Trend, der voraussichtlich bestehen bleiben wird.“

„Infolgedessen erlauben Unternehmen ihren Mitarbeitenden immer häufiger, ihre Geschäftsreise im Anschluss an eine Veranstaltung zu verlängern, sodass sie ihre Reise mit Familie oder Freunden fortsetzen können. Obwohl Hyatts Pipeline von MICE-Hotels kontinuierlich wächst, wählen Unternehmen immer häufiger auch Freizeithotels für MICE-Veranstaltungen aus. Firmen möchten ein inspirierendes Umfeld bieten, Teilnehmende motivieren und beispielsweise Elemente wie Wellness oder sportliche Aktivitäten in Geschäftsveranstaltungen einbauen. Viele Hotels, die sich für MICE eignen, entwickeln auch spezielle Angebote und Programme, um von diesem Trend zu profitieren."

Hyatt integriert diese sich wandelnden Präferenzen durch die Meeting- und Event-Plattfrom „Together by Hyatt“ in seine Marken für Geschäftsreisende. Das Programm hat dazu beigetragen, dass die Buchungen seit seiner Einführung im Jahr 2021 gestiegen sind, da es Veranstaltern die Tools, Ressourcen und Unterstützung bietet, die sie benötigen. „Together by Hyatt“ bietet Angebote von Aktivitäten, die das Wohlbefinden der Teilnehmenden verbessern sollen, bis hin zu Erlebnisführern für Veranstaltungen, Fact Sheets rund um Nachhaltigkeit und Technologie-Tools.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.