Ibis mit zwei neuen Hotels am Flughafen Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Accor baut seine Marke ibis weiter aus. Gemeinsam mit der tristar Hotelgruppe als Franchisepartner wird der französische Hotelkonzern ein ibis und ein ibis budget Hotel am Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnen. Bei dem Anfang Dezember unterschriebenen Vertrag handelt es sich um ein Neubau-Projekt, das ab 2025 mit insgesamt 228 Zimmer den Berliner Hotelmarkt ergänzt. Gestaltet werden beide Hotels den neusten Markenkonzepten entsprechend – inklusive dem verjüngten Designansatz der ibis-Familie. 

„Unsere Marke ibis ist durch ihr breites Portfolio, aber auch die strategische Ausrichtung, die die Marke in den letzten Jahren durchlaufen hat, weiterhin eine unserer stärksten Marken im Economy-Segment und bei unseren Gästen sehr beliebt. Wir freuen uns daher sehr, nun mit tristar gleich zwei Hotels der ibis Markenfamilie anzukündigen. Die Häuser werden durch ihre Lage und ihr Design eine Lücke im touristischen Angebot am Flughafen Berlin-Brandenburg schließen und zum erfolgreichen Ausbau der dortigen Infrastruktur beitragen“, so Yannick Wagner, Vice President Development Northern Europe.

Betreiber des Hotels wird die tristar Hotelgruppe sein. Accor und tristar erweitern mit der jüngsten Vertragsunterzeichnung die bereits bestehende Partnerschaft, zu der aktuell vier gemeinsame Hotels und weitere Projekte in Planung gehören. Zu letzteren zählt auch das greet Wien Nord, das im ersten Quartal 2023 eröffnet. 

„Wir freuen uns sehr, die beiden ibis-Marken an den Flughafen BER und dessen dynamischen Umfeld zu bringen. Die Vertragsunterzeichnung für dieses Doppel-Projekt unterstreicht die bereits bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Accor und das gegenseitige Vertrauen“, so Jochen Weishaupt, Chief Development Officer tristar GmbH.

Die angekündigte ibis-Kombination an der S-Bahn-Station Grünbergallee wird mit insgesamt 228 Zimmern das Hotelangebot am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg erweitern. Je 114 Zimmer entfallen auf das ibis sowie sein Schwesterhotel ibis budget.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.