IHA-Hotelkongress: Drei Stipendien für Hospitality-Talente

| Hotellerie Hotellerie

Der Gemeinnützige Verein zur Förderung der Hotellerie in Deutschland (GVFH) hat gemeinsam mit der Deutschen Hotelakademie (DHA) anlässlich des IHA-Hotelkongresses in Düsseldorf am 29. Juni 2022 ein Stipendium für eine Weiterbildung im Revenue Management an Franziska Pfaff sowie je ein Stipendium für den Lehrgang Nachhaltigkeitsmanagement (DHA + GreenSign) an Mara Frank und Tanja Nißlein vergeben.

Die GVFH fördert damit zum zweiten Mal gemeinsam mit der DHA und dem Hotelverband Deutschland (IHA) berufsbegleitende Weiterbildungen für Fachkräfte in der Hotellerie.

Vor Ort übergab Otto Lindner, Vorsitzender der GVFH und IHA, gemeinsam mit Anja Eigen, und Sarah Wankelmann (beide DHA), die Stipendium-Urkunden an Franziska Pfaff und Tanja Nißlein. Franziska Pfaff ist seit 2018 im Lindner Hotel & Residence Main Plaza in Frankfurt im Bankettverkauf tätig, während Tanja Nißlein als Betriebswirtin für Systemgastronomie und zweifache Mutter in einem Inklusions-Projekt arbeitet. Mara Frank leitet als gelernte Hotelkauffrau seit Februar 2022 gemeinsam mit ihrer Mutter zusammen das elterliche Hotel Franks im Allgäu.

Der GVFH fördert mit der Vergabe von Stipendien die Weiterbildung junger Führungskräfte. „Weiterbildung ist eine wichtige Säule unserer Wissensgesellschaft. Obendrein stärken gezielte Angebote im People Development die Mitarbeiterbindung, die in dieser angespannten Arbeitsmarktsituation die höchste Priorität hat“, erklärt Otto Lindner, Vor-sitzender GVFH und des IHA.

Für das Stipendium können sich talentierte und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Hotellerie bewerben. Über die Vergabe entscheidet eine Fachjury bestehend aus Vertretern der DHA, IHA und des GVFH. „Nachhaltigkeit ist neben Human Resources das große Zukunftsthema der Branche. Wir freuen uns, mit dem neuen Lehrgang das fachliche Wissen bereit zu stellen und die beiden Stipendiatinnen auf dieses spannende Tätigkeitsfeld vorzubereiten“, erklärt Sarah Wankelmann.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.