Imlauer investiert weitere 20 Millionen Euro in Schloss Pichlarn

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Die Imlauer-Gruppe investiert nach eigenen Angaben weitere 20 Millionen Euro in das Hotel Schloss Pichlarn im steirischen Ennstal. Im Mittelpunkt stehe ein neuer Spa-Bereich für Erwachsene. Seit der Übernahme des Fünf-Sterne-Hauses im Jahr 2021 habe die Hoteliersfamilie bereits rund zwölf Millionen Euro investiert. Damit belaufe sich das gesamte Investitionsvolumen auf 32 Millionen Euro.

Eigentümer Georg Imlauer wolle Schloss Pichlarn als „Leading Spa & Golf Resort“ weiterentwickeln und seine Position als Ganzjahresdestination stärken. Gemeinsam mit dem bestehenden familienfreundlichen Wellnessbereich solle die gesamte Spa-Fläche auf rund 8.500 Quadratmeter wachsen. Einen Eröffnungstermin nennt die Mitteilung nicht.

Der neue Spa-Bereich erhält zehn Behandlungsräume und mehrere Pools

Der neue Bereich werde in den Berg integriert und öffne sich über großflächige Verglasungen zur Landschaft. Er umfasse einen Infinity-Pool, einen Klang-Ruhepool mit Blick auf den Grimming, Panorama-Saunen einschließlich einer Sole-Sauna sowie zehn Behandlungsräume. Hinzu kämen Fitnessbereiche mit Yoga- und Pilatesangebot.

Ein „Longevity- und Beauty-Konzept“ ergänze das Angebot. Als Anwendung nennt das Unternehmen unter anderem Kryotherapie in einer Zwei-Zonen-Kältekammer. Architektur, Raumgestaltung und Angebot orientierten sich am Konzept „Tal, Berg und Horizont“.

Imlauer beziffert den regionalen Auftragsanteil auf 80 Prozent

Nach Angaben der Gruppe seien 80 Prozent der Aufträge an Betriebe aus der Region vergeben worden. Das damit verbundene Investitionsvolumen beziffert das Unternehmen auf 25 Millionen Euro.

An der Umsetzung seien unter anderem Unternehmen für Erdarbeiten, Haustechnik, Elektrotechnik, Trockenbau und Dacharbeiten beteiligt. Die architektonische Planung stamme von Martin Schmiderer von der Carma Projekte GmbH. Für die Innenarchitektur sei Reinhard Köck von köck + bachler verantwortlich.

Zum Stand der Mitteilung beschäftige Schloss Pichlarn 125 Mitarbeiter und bilde 21 Lehrlinge aus. Rund die Hälfte der Mitarbeiter lebe im hoteleigenen Mitarbeiter- und Landhaus.

Die erste Investitionsetappe umfasste Hotelzimmer, Restaurants und technische Infrastruktur

Die seit 2021 investierten rund zwölf Millionen Euro seien in die Renovierung und den Umbau von Hotelzimmern, Restaurants und Veranstaltungsbereichen sowie in einen neuen Wintergarten geflossen. Außerdem habe die Gruppe energieintensive Infrastruktur modernisiert und erneuert.

Dazu zählten ein Bewässerungssystem mit Speicherteich für den Golfplatz, eine Photovoltaikanlage, Elektromobilität, eine eigene Wäscherei und Müllmanagement. Mit 4,5 Millionen Euro habe der Neubau eines Mitarbeiterhauses den größten Einzelposten dieser Etappe ausgemacht.

Schloss Pichlarn wird seit 1972 als Hotel mit Golfangebot geführt

Das Schloss sei vor mehr als 1.000 Jahren erstmals urkundlich erwähnt worden und werde seit 1972 als Hotel geführt. Ebenso lange gehöre Golf zum Angebot. Der hoteleigene 18-Loch-Platz erstrecke sich über 55 Hektar.

Die Neugestaltung der Golfanlage einschließlich Drainagen und Speicherteich habe Toni Ortner aus dem Golfdesign-Studio von José Maria Olazábal geplant und umgesetzt. Eine TrackMan Driving Range, eine 7.000 Quadratmeter große Short Game Area und eine Golf Academy ergänzten die Anlage.

Zum Hotel gehöre außerdem ein Landgut mit Gemüse- und Kräuteranbau, einem Obstgarten mit 100 Bäumen, Bienenstöcken und 250 Bio-Freilandhühnern. Sechs eigene Quellen deckten den Trinkwasserbedarf des Resorts. Das Gewächshaus werde gemeinsam mit der Lebenshilfe Ennstal bewirtschaftet.

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