Innegrit Volkhardt verkauft Hotel zur Tenne in Kitzbühel

| Hotellerie Hotellerie

Innegrit Volkhardt, die Inhaberin des Bayerischen Hofes in München, verkauft ihr zweites Hotels in Kitzbühel. Das Luxushotel zur Tenne in der Fußgängerzone des Tiroler Ortes gehört zukünftig der Unternehmer-Familie Dohle, die auch das „Hotel Vier Jahreszeiten“ in Hamburg besitzt. Dohles betreiben mit ihrer Unternehmensgruppe 77 HIT-Märkte und sind für weitere 25 Märkte Franchisegeber. Der Umsatz der Handelsgruppe liegt bei 1,45 Milliarden Euro.

Innegrit Volkhardt sagte der Bild-Zeitung: „Es ist uns nicht leichtgefallen, das Hotel zum Verkauf zu stellen, da das Hotel Zur Tenne seit mehr als 50 Jahren zu unserer Familie gehörte. Ausgelöst durch eine attraktive Offerte haben wir den Denkprozess begonnen und die anschließende Entscheidung aus rein rationalen Gründen getroffen, um uns noch stärker auf unser Kerngeschäft, das Hotel Bayerischer Hof und weitere Aktivitäten in und um München zu konzentrieren sowie den Herausforderungen der Zukunft strukturell anzupassen. Die Mitarbeiter sollen übernommen werden.

Das Hotel Zur Tenne, Schwesterhotel des Hotels Bayerischer Hof in München, liegt inmitten von Kitzbühel in der Vorderstadt. Vom Gault Millau ist das Restaurant mit einer Haube ausgezeichnet. Eine kleiner Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Wasserbett, Infrarotkabine, Massageangebot und Fitnessraum, runden das Angebot ab.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google baut seine Hotelsuche in Europa um – und ausgerechnet Booking.com, Expedia und andere Vermittler könnten dadurch prominenter werden. Google warnt vor Nachteilen für lokale Unternehmen, während frühere Tests bereits deutliche Traffic-Verluste bei Hotels gezeigt hatten.

Hotelgäste lassen sich Essen längst ins Hotel liefern. Mehrere Hotelunternehmen binden Lieferdienste inzwischen gezielt in ihre Angebote ein: tent Hotels schafft eigene Bereiche für Lieferessen, Wyndham und Hilton arbeiten mit Grubhub, Marriott mit Uber – und Accor plant eine Uber-Partnerschaft auch in Deutschland.

Der Hotelverband Deutschland veröffentlicht die zweite Staffel seines Podcasts Zukunft Hotel mit zehn neuen Episoden und beleuchtet zum Auftakt aktuelle Fragen zu Betreiberverträgen und Hotelimmobilien.

Die Motel One Group hat ein neues Hotel mit 177 Zimmern in der Koblenzer Innenstadt eröffnet. Das Innenraumkonzept des Hauses greift den Zusammenfluss von Rhein und Mosel auf.

Auf dem ehemaligen Knorr-Bremse-Areal in München-Milbertshofen soll ein neues Quartier entstehen. Teil der Planung ist ein 88 Meter hohes Hochhaus mit Hotel und Skybar.

Iremis kauft das Novotel Freiburg am Konzerthaus für rund 28 Millionen Euro von Deka Immobilien. Nach einer Sanierung soll das Hotel mit 219 Zimmern im Herbst 2027 unter der Marke Scandic wiedereröffnet werden.

Europas Hotelinvestoren konzentrieren sich auf gehobene und luxuriöse Hotels. Im ersten Halbjahr 2026 floss die Hälfte des Investitionsvolumens in „Upper Upscale“- und „Upscale“-Hotels, während die Zahl der Transaktionen über 100 Millionen Euro um 30 Prozent stieg.

Die Centralis Immobilien Gruppe hat in einer Doppeltransaktion zwei ehemalige Hotels am Kölner Hauptbahnhof erworben. Die Gebäude sollen nun saniert und zu Serviced Apartments mit insgesamt 233 Einheiten umgebaut werden.

1912 Hotels hat die Übernahme und den Betrieb im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrags der Marbella Old Town Hotel Collection im spanischen Marbella bekanntgegeben. Mit den neuen Häusern startet auch die neue Marke 1912 Collection.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Booking.com wegen des Empfehlungssystems bei der Unterkunftssuche auf einer Karte verklagt. Der vzbv beanstandet die Angaben in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu den Kriterien, nach denen Inhalte abhängig vom Hinein- oder Herauszoomen vorgeschlagen werden.