InterContinental kehrt zurück nach Prag

| Hotellerie Hotellerie

IHG Hotels & Resorts hat die Vertragsunterzeichnung für das zukünftige InterContinental Prag bekanntgegeben. Dies markiert die Rückkehr der Marke in die tschechische Hauptstadt. Das geplante Luxushotel mit 137 Zimmern soll voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2029 eröffnet werden. Es ergänzt das bestehende IHG-Angebot in Prag, welches das Holiday Inn Prague Congress Centre und das Holiday Inn Prague Airport umfasst.

Historisches Gebäude wird umgenutzt

Das historische Gebäude, in dem das neue Hotel entstehen soll, ist Teil des von Generali Real Estate verwalteten europäischen Immobilienportfolios, das auch 4- und 5-Sterne-Hotelimmobilien einschließt. Das Objekt in der Prager Altstadt, erbaut 1839, diente im Laufe der Jahre verschiedenen Zwecken, darunter als Tanzsaal, Theater und Büroflächen. Im Rahmen eines umfassenden Renovierungsprojekts wird die Immobilie für ihre künftige Nutzung als Luxushotel neu positioniert.

Ausstattung und Zielgruppe

Gäste des InterContinental Prag sollen ein Luxus-Spa mit Wellnessbereich und Pool, eine Bar, ein Restaurant und die markentypische Lounge sowie den Club InterContinental erwarten. Ein privater Garten soll eine Rückzugsmöglichkeit im Stadtzentrum bieten. Für Geschäftsreisende sind moderne Konferenzflächen vorgesehen. Die Nähe zu wichtigen Unternehmensstandorten wird hervorgehoben.

Stärkung des Luxus- und Lifestyle-Portfolios in Europa

Willemijn Geels, Vice President, Development, Europe, IHG Hotels & Resorts, äußerte sich zur Vertragsunterzeichnung: „Wir fühlen uns geehrt, unsere Partnerschaft mit Generali Real Estate durch diese bedeutende Vertragsunterzeichnung in Prag zu beginnen, die die Rückkehr unserer ikonischen Marke InterContinental in die Tschechische Republik markiert.“

Sie ergänzte, dass dieser Meilenstein nicht nur ein wichtiger Moment in der Entwicklungsstrategie für Mittel- und Osteuropa sei, sondern auch das Luxus- und Lifestyle-Portfolio von IHG in Europa stärke und die bestehenden 34 Hotels in diesen Märkten ergänze. „Zusammen mit Generali Real Estate unternehmen wir einen entscheidenden Schritt, um ein unvergleichliches InterContinental-Erlebnis im pulsierenden Herzen von Prag zu schaffen, neue Maßstäbe für Luxus und Gastfreundschaft zu setzen und ein Reiseziel zu schaffen, das die Gäste bei seiner Eröffnung im Jahr 2029 begeistern wird“, so Geels weiter.

Ramon Spoladore, Head of CEE & Nordics, Generali Real Estate, sagte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass unsere erste Zusammenarbeit mit IHG Hotels & Resorts dazu führen wird, eines der geschichtsträchtigsten Gebäude Prags in ein InterContinental Hotel umzugestalten – eine der prestigeträchtigsten Hotelmarken der Welt. Gemeinsam sind wir bestrebt, ein außergewöhnliches Gut wiederherzustellen und ihm neues Leben einzuhauchen.“ Spoladore hob Prag als eine der ikonischsten Städte Europas hervor, die durchweg zu den Top-Reisezielen Europas zähle. Er betonte, dass der Immobilienmarkt der Stadt durch das Wachstum des Gastgewerbes eine deutliche Expansion erlebe. „Wir sind stolz darauf, das neue Zuhause des InterContinental Hotels in Prag zu werden und dazu beizutragen, ein Wahrzeichen der Luxushotellerie für Mittel- und Osteuropa zu schaffen“, fügte er hinzu.

Positionierung der Marke

IHG betreibt in Europa 34 offene InterContinental Hotels und Resorts. Das InterContinental Prag wird sich zu vier weiteren InterContinental-Häusern in Mittel- und Osteuropa gesellen: InterContinental Sofia, InterContinental Warschau, InterContinental Athénée Palace, Bukarest und InterContinental Budapest.

Das neue Hotel trägt zur Erweiterung des Luxus- und Lifestyle-Angebots von IHG in Europa bei, das 112 offene Hotels und weitere 67 in Entwicklung befindliche Hotels umfasst. Dazu zählen Marken wie Six Senses Quexigal Palace, Kimpton Quinta da Marinha Cascais, InterContinental Manchester und InterContinental Belgrad. Letzteres markiert die Rückkehr der Marke nach Serbien nach 20 Jahren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Premier Inn hat am Bodensee ein neues Hotel eröffnet. Der sechsgeschossige Neubau ist das 76. Hotel der Marke in Deutschland. Neben dem bereits bestehenden Standort in Lindau ist die Hotelgruppe damit nun auch in Konstanz vertreten.

Im August 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 58,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,1Prozent weniger als im August 2025.

Die Betreibergesellschaft des ehemaligen Hotels Reichshof in Norden, das heute Tides Boutique Hotel heißt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben von des Insolvenzverwalters werde der Hotel- und Gastronomiebetrieb uneingeschränkt fortgeführt.

Im Darknet werden nach Angaben der Lindner Hotels AG Daten angeboten, die mutmaßlich aus dem Cyberangriff vom 8. Juni 2026 stammen. Überprüfte Beispieldaten enthalten tatsächlich Daten aus den betroffenen Beständen; der genaue Umfang der Datenentwendung werde weiter untersucht.

Wenn die nächste Generation übernehmen soll, bringt das in familiengeführten Häusern immer auch Herausforderungen mit sich. Als Hotelier in dritter Generation kennt Thomas Walther vom Hotel Walther und Hotel Steinbock diese nur zu gut – und berichtet Oliver Meyer im HotelPartner-Podcast, wie der Generationenwechsel erfolgreich ablaufen kann und welche Rolle das Thema Führung dabei spielt.

Die MHP Hotel AG hat ein Rückkaufangebot für bis zu 4.403.530 Aktien zu je 1,35 Euro beschlossen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis zum 2. November 2026; die erworbenen Aktien sollen überwiegend eingezogen werden.

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.